18.04.2017: VfB Hüls – VfB Bottrop

18.04.2017
Stadion am Badeweiher Nebenplatz
VfB Hüls – VfB Bottrop 4:2
Testspiel
Zuschauer: 20 (Auslastung: 0,80%) // Gäste: 2 (10%)

Nebenplatz des Stadions am Badeweiher mit dem Chemiepark Marl im Hintergrund.

Recht kurzfristig geplant ging es am 18. April nach Marl. Ein Testspiel an einem Dienstagabend zwischen einem Westfalen Bezirksligisten und einem Niederrhein Bezirksligisten, welches laut fussball.de auf dem Hauptplatz der Anlage stattfinden sollte. Naja, war wohl nicht richtig eingetragen, denn es wurde auf dem Kunstrasen nebenan gespielt, da dieser über Flutlicht verfügt. Dieser Platz bietet auf einer Gerade ein paar Stufen „Ausbau“. Auf der anderen Seite wurden auf einem Erdwall ein paar Bänke hin gestellt, welche durch den Überhang des Tribünendaches vom Hauptplatz noch überdacht sind. Mehr gibt es an dem Platz leider nicht.

Überdachte Bänke.

Immerhin war das Spiel sehr unterhaltsam. Nach gerade einmal 10 Minuten lagen die Gastgeber schon mit 2:0 in Führung, die Gäste aus Bottrop haben den Anfang komplett verpennt. Doch nach und nach stabilisierte sich auch ihre Leistung, sodass es ein ausgeglichenes Spiel wurde. Kurz vor der Pause konnte auch der Anschluss zum 2:1 erziehlt werden. In der Pause gab es, wie üblich in Testspielen, einige Wechsel. Jedoch blieb das Spiel nach wie vor sehr ähnlich und mehr oder weniger ausgeglichen. Nach knapp 70 Minuten konnte der VfB aus Bottrop dann sogar ausgleichen. Jedoch waren die letzten 10 Minuten den ersten sehr ähnlich. Hüls traf zwei mal und Bottrop wurde hinten wackelig. Am Ende ein auf Grund von 20 Minuten, in denen man deutlich stärker als der Gegner war, verdienter Sieg für die Marler.

FB-Fotoalbum: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1131834340254444

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02.03.2017: SG Kupferdreh-Byfang 2012 – SC Velbert 2003 II

02.03.2017
Wilhelm-Haneke-Stadion
SG Kupferdreh-Byfang 2012 – SC Velbert 2003 II 2:1
Testspiel
Zuschauer: 18 (Auslastung: 0,36%)//Gäste: 3 (16,66%)

Das markante Stadiongebäude, in welchem sich u.a. eine Turnhalle befindet.

Das markante Stadiongebäude, in welchem sich u.a. eine Turnhalle befindet.

Ursprünglich war eine Kreispokalpartie in Dortmund geplant, jedoch habe ich kurzfristig umgeplant und ein Testspiel in Essen besucht. War einfacher für mich zu erreichen und der Ground hat mich im Internet bereits sehr neugierig gemacht. Normalerweise kann man sich auf Kreisebene bei Grounds, die das Wort „Stadion“ in sich tragen, nie so sicher sein, ob es einfach nur maßlose Übertreibung ist oder zutrifft. Letzteres passiert zugegebenermaßen eher selten. Beim Wilhelm-Haneke-Stadion in Essen Kupferdreh aber trifft es zu, da es an beiden Geraden Ausbau hat und hinter dem einen Tor einen Erdwall mit ein paar Bänken drauf. Zu Zeiten des Internets gibt es ja glücklicherweise die Möglichkeit sich Bilder anderer Groundhopper anzusehen. Dort fällt beim Wilhelm-Haneke-Stadion sofort das markante Stadiongebäude auf. Zugegebenermaßen kann man das nicht unbedingt als „Ausbau“ sehen, jedoch macht es dieses Stadion zu etwas besonderem. Auf Höhe der Straße ist auch eine Art Balkon über die komplette Länge des Gebäudes. Darunter befindet sich noch ein gepflasterter Weg auf Höhe des Spielfeldes. Auf der Gegengerade befinden sich Stufen, am einen Ende sieben, bis zum anderen Ende reduzieren sie sich auf zwei. Insgesamt ergibt sich so eine Kapazität von etwa 5.000 Zuschauern (Quelle: europlan-online.de). Die Spielfläche ist Kunstrasen.

Bänke im Erdwall.

Bänke im Erdwall.

Den größten Teil des Spiels verfolgte ich von einer der Bänke ganz oben auf dem Erdwall hinter dem Tor, außerhalb der Schussreichweite der Spieler. Die SG Kupferdreh-Byfang hat ihre in neongelb gekleideten Gäste zu Beginn dominiert und schoss nach knapp zehn Minuten verdient das 1:0. Die zweite Mannschaft des SC Velbert (ebenfalls Kreisliga A, allerdings im Kreis Wuppertal-Niederberg) brauchte noch einige Zeit um richtig ins Spiel zu finden. Nach knapp 25 Minuten konnte man dann von einer sehr ausgeglichenen Partie sprechen mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch blieben diese erstmal ungenutzt, sodass es mit 1:0 in die Pause ging. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten die Gäste dann aber ausgleichen, was jedoch nur zehn Minuten anhielt. Ein langer Ball auf einen Stürmer, welcher diesen dann im Tor unter brachte, führte zum 2:1 Endstand. Das Ergebnis ging letzten Endes in Ordnung, da die Kupferdreher insgesamt leicht besser waren. Insgesamt war das Spiel aber für zwei Kreisligamannschaften sehr ansehnlich. Zumindest nach ein paar Altbier.

Mehr Bilder: https://www.facebook.com/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1079722915465587

02.02.2017: VfB Kirchhellen – BV Rentfort 19/46

02.02.2017
BZA Loewenfeldstraße Platz 2
VfB Kirchhellen 1920 – BV Rentfort 19/46 0:2
Testspiel
Zuschauer: 49 (Auslastung: 3,27%)//Gäste: etwa 20 (40,82%)

Platz 2 der Bezirkssportanlage Loewenfeldstraße in Bottrop-Kirchhellen

Platz 2 der Bezirkssportanlage Loewenfeldstraße in Bottrop-Kirchhellen.

Donnerstag Abend. Testspiel unter Flutlicht. Leider nur auf Platz 2 der Bezirkssportanlage in Kirchhellen, aber der Naturrasenplatz wäre wahrscheinlich sowieso nicht bespielbar gewesen (weiß gerade nicht mal, ob dieser mit Flutlicht ausgestattet ist). Also ging es die Loewenfeldstraße circa 150 Meter weiter runter zum Kunstrasenplatz. Eigentlich die Spielstätte der zweiten Mannschaft, sowie der Jugend der Kirchhellener, aber bei den Wintertestspielen wird der Platz auch von der ersten Mannschaft genutzt.

Verkaufsbüdchen

Verkaufsbüdchen

Bis auf ein kleines Verkaufsbüdchen mit Unterstand für circa 30 Personen, bietet Platz 2 leider keinen Ausbau. Aber man hat ja auch nicht mehr erwartet. Bzw. eigentlich kannte ich den Platz ja bereits aus meiner eigenen „aktiven Karriere“ (keine Ahnung ob Testspiele oder ein Jugendturnier), aber damals war die Anlage noch rot statt grün (Fotos zum Platz als Ascheplatz gibt es bei Europlan, wenn es euch interessiert). Im Rahmen der Modernisierung auf Kunstrasen wurden auch die Wege rund um den Platz und das Flutlicht erneuert.

Das Spiel war ein typisches Kreisligist gegen Bezirksligist mit Abschlussschwäche Spiel. Rentfort war klar besser, hat vor dem Tor aber wenig richtig gemacht. Doch auch die Kirchhellener kamen zu der ein oder anderen Großchance, doch auch die blieben ungenutzt. Es war ein gutes Spiel, aber es lief irgendwie auf ein 0:0 hinaus. doch in der 85. und 88. Minute trafen die Gladbecker aus dem Stadtteil Rentfort doch noch zwei mal das Tor. 0:2. Nicht unverdient, auch wenn man sich lange vor dem Tor zu doof anstellte.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1057390677698811

29.01.2017: VfL Grafenwald – SV Schwarz-Weiß Lembeck

29.01.2017
Waldstadion am Sensenfeld
VfL Grafenwald – SV Schwarz-Weiß Lembeck 2:0
Testspiel
Zuschauer: circa 35 (Auslastung: 1,40%)//Gäste: ~10 (28,57%)

Das Waldstadion am Sensenfeld.

Das Waldstadion am Sensenfeld.

Auch wenn es die Kirchhellener immer noch nicht wahr haben wollen, gehört man doch zu Bottrop. Jedoch trifft das im Fußball nicht zu. So spielen die Vereine des Bottroper Südens („Alt-Bottrop“) im Fußballverband Niederrhein (Kreis Oberhausen-Bottrop), die Vereine der eher ländlichen Stadtteile Bottrop-Kirchhellens allerdings im Fußballverband Westfalen (Kreis Gelsenkirchen). Dennoch wollte ich die dortigen Grounds im Rahmen meiner „Heimatkreis erkunden“-Mission ebenfalls mitnehmen. Daher ging es zum Testspiel der A-Ligisten aus Grafenwald gegen die Dorsten-Lembecker A-Ligisten (Kreis Recklinghausen… wenn ich schon mal dabei bin, hier sämtliche Kreise zu nennen).

Der einzige "Ausbau".

Der einzige „Ausbau“.

Der Name „Waldstadion“ ist vielleicht ein wenig irreführend, da der Ground zwar in einem kleinen Wäldchen liegt, aber bei bestem Willen von mir nicht als Stadion bezeichnet werden kann. Der einzige „richtige“ Ausbau ist eine Überdachung des Zuschauerbereichs über eine länge von vielleicht 15 Metern. Ansonsten führt rund um den Kunstrasenplatz ein Weg, welcher als Zuschauerbereich in der Spielklasse aber voll und ganz ausreicht. Kurz hinter der Überdachung führt rechts ein Abzweig des Weges zum Naturrasenplatz der Anlage, der jedoch kaum genutzt wird.

Das Spiel wurde eigentlich lange von Lembeck bestimmt, jedoch schossen die Grafenwalder die Tore. Eins durch einen berechtigten Elfmeter nach circa 30 Minuten und eins kurz danach nach einer schönen Reingabe von der rechten Seite. Danach gab es dann Chancen auf beiden Seiten und das Spiel war eigentlich ausgeglichener, Tore sind allerdings keine mehr gefallen.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1056840217753857

22.01.2017: SpVgg. Sterkrade-Nord – SV Hönnepel-Niedermörmter

22.01.2017
Nordler-Park
SpVgg. Sterkrade-Nord – SV Hönnepel-Niedermörmter 2:2
Testspiel
Zuschauer: etwa 150 (Auslastung: 5,00%)/Gäste: etwa 30 (20,00%)

Der Nordler-Park

Der Nordler-Park

Die Mission „Heimatkreis kennenlernen“ geht in die nächste Runde. Der Oberligist aus Kalkar, der SV Hönnepel-Niedermörmter 1951, testete beim Landesligisten SpVgg. Sterkrade-Nord 20/25. Das Spiel ging rasant los und nach gerade einmal 12 Minuten stand es bereits 2:1 für die Gastgeber. Danach flachte das Spiel aber ab und beide Mannschaften kamen nur noch selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Kurz vor Abpfiff fiel jedoch noch der Ausgleichstreffer zum 2:2. Für die Trainer war das Spiel als ein frühes Testspiel wohl gut, jedoch war man als Zuschauer zwischenzeitlich doch eher gelangweilt. Immerhin war das Wetter gut.

Die überdachte Stehplatztribüne.

Die überdachte Stehplatztribüne.

Der Ground ist für die Spielstätte eines Landesligisten gut ausgebaut. Er besitzt eine kleine überdachte Stufentribüne, eine große Terrasse vor dem Vereinsheim und einen Erdwall, von welchem aus man einen schönen Gesamtüberblick auf das Spielfeld hat, auf der einen Seite und eine unüberdachte Sitzplatztribüne auf der anderen Seite. Auf der gesamten Anlage haben sich geschätzt 150 Zuschauer (offizielle Zahlen gibt es nicht oder ich habe sie nicht gefunden) aufgehalten. Also für ein Testspiel schon recht viel, wirkte auf der Anlage dennoch irgendwie leer.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1056617574442788

15.01.2017: SV Rhenania 1919 Bottrop – TuS Gahlen 1912

15.01.2017
Sportanlage Arenberg-Fortsetzung
SV Rhenania 1919 Bottrop – TuS Gahlen 1912 1:1
Testspiel
Zuschauer: etwa 25 (Auslastung: 1,25%)/Gäste: mindestens einer (4,00%)

Schöne Aussicht von der Gegengerade auf das Tetraeder.

Schöne Aussicht von der Gegengerade auf das Tetraeder.

Elf Tage später als eigentlich geplant startet auch das neue Groundhopping-Jahr bei mir. Grund dafür waren wetterbedingte Spielabsagen, die in der Winterpause ja nicht gerade selten sind. Auch heute kontrollierte ich bevor ich gefahren bin noch ein paar mal auf fussball.de, ob das Spiel, welches ich geplant hatte, stattfindet. Glücklicherweise ist die Anlage mit dem Auto von mir aus in knapp zehn Minuten zu erreichen, sodass ich bei einer kurzfristigen Absage zumindest nicht schon unterwegs gewesen wäre. Denn dieses Jahr steht bei mir im Zeichen, mal ein paar mehr Grounds aus meinem Heimatkreis (Bottrop/Oberhausen) abzugrasen. So ging es heute zur Rhenania Bottrop auf die Sportanlage Arenberg-Fortsetzung. Der Name kommt von der ehemaligen Zeche, welche zum Teil auf dem Gelände der heutigen Sportanlage war.

Die Hauptgerade mit ein paar Sitzplätzen und Pavillons zum unterstellen.

Die Hauptgerade mit ein paar Sitzplätzen und Pavillons zum unterstellen.

Die Anlage ist seit 2009 in Betrieb und seitdem auch die neue Heimat der Rhenanen, welche nie mein Lieblingsverein in Bottrop werden, da sie damals als ich noch selbst gespielt habe die größten Rivalen meines Vereins waren. Quasi der FC Schalke Bottrops. Auf dieser Anlage jedoch habe ich selber nicht mehr gespielt. Von Fotos, die ich im Internet gesehen habe, wusste ich, dass man den Tetraeder auf der Halde an der Beckstraße von dem Kunstrasenplatz der Anlage aus sehen kann. Daher stand er auf meiner Bottrop/Oberhausen-To-Do-Liste ganz oben. Neben diesem Kunstrasenplatz gibt es auch noch einen Ascheplatz direkt nebenan, von dem aus der Tetraeder ebenfalls zu sehen sein dürfte. Ansonsten bietet die Anlage gar nicht so viel. Die Hauptgerade ist dreistufig ausgebaut und teilweise mit Sitzschalen ausgestattet. Hinter den Stufen stehen Pavillons zum Schutz vor möglichem Regen. Außerdem befinden sich auf der Seite auch das Vereinsheim und die Umkleidekabinen, welche in „würfelförmigen“ Gebäuden sind. Die Gegengerade besitzt nur eine Stufe. Auf der einen Hintertorseite ist eine digitale Anzeigetafel und etwas weiter abseits noch ein kleiner Kinderspielplatz. Das war es dann aber auch schon. Immerhin hat man bei der Planung daran gedacht, dass viele Zuschauer mit dem Auto kommen und hat einen eigenen Parkplatz für circa 80 Autos am Platz errichtet. Für die Kreisliga A, in welcher die Rhenania aktuell spielt, reicht dieser wohl auch meistens aus.

Über das Spiel kann man eigentlich nicht viel schreiben. Man merkte, dass es ein Testspiel war und die Trainer ein wenig rum experimentiert haben. Immerhin hat es für je ein Tor auf jeder Seite gereicht.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1040768259361053

24.07.2016: DJK Eintracht Dorstfeld – TSC Eintracht Dortmund

24.07.2016
Sportplatz Am Wasserfall
DJK Eintracht Dorstfeld – TSC Eintracht Dortmund 1:6
Testspiel
Zuschauer: 60 (Auslastung: 2,40%)/Gäste: ~10 (16,66%)

Sportplatz Am Wasserfall mit angrenzender Sporthalle und Vereinsheim.

Sportplatz Am Wasserfall mit angrenzender Sporthalle und Vereinsheim während des Testspiels der Damenmannschaft der DJK Eintracht.

Sommerpause – die Zeit der Testspiele. Am frühen Sonntag morgen (also so gegen halb zehn) ging die Suche nach einem interessanten Spiel, möglichst auf einem bisher noch nicht besuchten Ground los. Eingeschränkt wurde ich nur von meiner Unlust länger als 90 Minuten mit dem Zug für 90 Minuten Fußball zu fahren. So ging die Suche im Ruhrgebiet los. Unzählige Postleitzahlbereiche – okay, eigentlich nur die von Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund – in den „Matchkalender“ bei fussball.de eingegeben und letzten Endes bei dem Duell zweier Dortmunder Eintrachten hängen geblieben. Zwar klingt die Paarung B-Ligist gegen Bezirksligist nicht sonderlich spannend, aber Eintracht gegen Eintracht und der Name „Sportplatz Am Wasserfall“ haben mich überzeugt. Also ab in die S1 nach Dortmund Dorstfeld-Süd und knapp eineinhalb Kilometer laufen (alternativ hätte ich auch an der Universität aussteigen können, aber die wollte ich an einem Sonntag nicht sehen, wär aber etwa der gleiche Fußweg zum Platz gewesen) und zack… bin ich über eine Stunde zu früh am Platz. Zum Glück waren vor dem Spiel, welches ich eigentlich sehen wollte, die Frauen der DJK Eintracht bereits fußballerisch aktiv. So war die Zeit nicht ganz verloren. Dazu eine Currywurst und ein Bier – wie zur Hölle kommt man als Dortmunder Verein dazu, am Platz Veltins zu haben? 😀 – und schon war die Wartezeit auf das „Eintracht-Duell“ gefüllt.

Kein Fußball den Faschisten.

Kein Fußball den Faschisten! (Mit Spritzer von der Sprinkleranlage)

Das Spiel war das erwartet einseitige Testspiel, bei dem sich der Klassenunterschied teilweise sehr deutlich bemerkbar machte. Da mein schattiger Platz im laufe der ersten Halbzeit von der Sonne an diesem heißen Sonntag erobert wurde, war ich die Halbzeitpause damit beschäftigt, einen neuen schattigen Platz zu suchen. Dies gestaltete sich schwieriger, als man meinen könnte. Die Bäume auf der einen Torseite boten zwar etwas Schatten, jedoch war dort dann auch eher Gruppenkuscheln angesagt. Bei der Wärme auch eher uncool. Also bin ich an den, sich über die halbe Länge den Spielfelds befindlichen, Stehplatzstufen vorbei, um fast auf Höhe der Eckfahne auf der anderen Seite Schatten zu finden. Immerhin wurde die Anlage erst vor kurzem von Asche auf Kunstrasen umgerüstet, denn Asche wäre bei dem Wetter so staubig gewesen, dass ich heute noch den Staub aus meinen Lungen husten müsste. Dennoch – trotz Hitze und Schattenmangel – hat sich der Sonntagsausflug nach Dorstfeld gelohnt und ich habe einen sehr sympathischen Verein kennen gelernt.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=934530996651447