04.03.2018: TuS Essen-West 1881 – DJK TuS Holsterhausen 1921

04.03.2018
Eberhard-Piekenbrock-Stadion
TuS Essen-West 1881 – DJK TuS Holsterhausen 1921 7:1
Bezirksliga Niederrhein 2
Zuschauer*innen: 100 (Auslastung: 4,00%) // Gäste: ~15 (15,00%)
Ground: 161 // Bezirksliga Niederrhein 2: 4/18

Spiel Nummer 3 an diesem Sonntag. Bezirksliga und ein Stadtinternes Duell. Dazu ging es zum Eberhard-Piekenbrock-Stadion (wobei hier mal wieder die Bezeichnung „Stadion“ etwas übertrieben ist). Dieses bietet auf der Eingangsseite eine erhöhte Terrase des Vereinsheims über etwa die halbe Spielfeldlänge. Diese zieht sich noch etwas auf die eine Hintertorseite. Die andere Spielfeldhälfte bietet noch einen Block mit fünf Stufen. Die Gegenseite kommt mit einer Stufe daher – und dem etwa fünf Meter höher liegenden Parkplatz des angrenzenden Discounters für Lauschepper… vielleicht sollte man sich mal mit dem Filialleiter dort verständigen, dass da ein Sichtschutz an den Zaun kommt.

Das Spiel war dann leider wieder nicht so spannend. Auf dem Weg zur ersten Ecke auf meiner Fotorunde gab es einen Freistoß, der auch direkt für das 1:0 sorgte. Bis zur Pause stellte man auf 3:0. Hätte aber locker 5 oder 6:0 stehen können. Die Holsterhauser konnten mit dem Landesligaabsteiger einfach zu keiner Sekunde mithalten. So ging es dann auch in der zweiten Halbzeit weiter. Den Schlusspunkt der Partie markierte dann aber doch die DJK, indem sie kurz vor Abpfiff doch noch den Ehrentreffer zu 7:1 erzielten. Den Spielern wird es aber wahrscheinlich eher egal gewesen sein.

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04.03.2018: BV Eintracht 1916 Essen – SF 1918 Altenessen III

04.03.2018
Sportplatz Haedenkampstraße
BV Eintracht 1916 Essen – SF 1918 Altenessen III 21:0
Kreisliga C Essen 1
Zuschauer: 12 (Auslastung: 0,48%) // Gäste: 0 (0,00%)

Nach dem Spielabbruch bei TuRa 1886 Essen gegen RuWa Dellwig 1925 hatte ich genug Zeit, um die Straßenseite zu wechseln und viel zu früh auf der Anlage zu sein, wo das zweite Spiel des Tages stattfinden sollte. Der Sportplatz Haedenkampstraße befindet sich wirklich schräg gegenüber der neuen Sportanlage im Krupp-Park, hat aber deutlich mehr Charme. Der Ascheplatz liegt direkt neben den Bahngleisen (zwischen Essen und Duisburg ist ganz schön viel Verkehr) und bietet auf dieser Seite mit einem kleinen Erdwall, welcher hinten mit einem teils überdachten, asphaltierten Bereich begrenzt ist, ein bisschen Ausbau. In den Erdwall sind die Ersatzbänke eingelassen, was für einen ziemlich ungewöhnlichen Anblick sorgt. Die anderen drei Seiten kommen ohne Ausbau daher. Hauptnutzer ist die Tgd. Essen-West 1910, jedoch tragen auch die Mannschaften des Holsterhauser SV 12/69 und des BV Eintracht 1916 hier ihre Spiele aus. Ein Spiel der letztgenannten bot sich heute an, auch wenn die Tabellensituation und die Tatsache, dass die Gäste im Norweger Modell als 9er Mannschaft antreten (hat nichts über das Spielerische einer Mannschaft zu sagen, aber meistens sind diese Mannschaften dann doch eher schlecht), nicht wirklich viel Spannung versprach.

Und dieses Versprechen hielt das Spiel dann auch. Der gastgebende Tabellenführer der Kreisliga C Essen 1 konnte mit seinen Gästen machen, was er wollte und hatte durch das 9 gegen 9 Spiel auch unfassbar viel Räume. So viel nach vier Minuten das 1:0, nach sechs Minuten das 2:0… am Ende der ersten Halbzeit stand es bereits 9:0. Zumindest war ich mir sicher, dass mein Torrekord heute fällt. Die Spieler der SFA haben aber trotz allem nicht den Anschein gemacht, als hätten sie komplett den Spaß verloren. In Halbzeit zwei ging es dann genau so weiter und am Ende stand es dann 21:0… das Spiel wird wohl längere Zeit in meinen Statistiken als torreichstes Spiel auftauchen.

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04.03.2018: TuRa 1886 Essen – RuWa Dellwig 1925

04.03.2018
Sportanlage im Krupp-Park
TuRa 1886 Essen – RuWa Dellwig 1925 (Abbruch bei 1:3 in der ~65. Minute)
Kreisliga A Essen 1
Zuschauer*innen: 150 (Auslastung: 10,00%) // Gäste: ~25 (16,67%)

Sportanlage im Krupp-Park

Dieser Sonntag sollte etwas ganz besonderes werden… zum einen wurden drei Spiele geplant, welche innerhalb von insgesamt 6h alle komplett gesehen werden konnten – und das mit zurücklegen der Wege zwischen den Plätzen zu Fuß. Zum anderen waren die Spiele nicht ganz normal. Zunächst ging es zur Sportanlage im Krupp-Park. Also rein in die S-Bahn, um 10:46 in Essen-West raus und zur neuen Kunstrasenanlage an der Haedenkampstraße gelaufen. Dabei auch schon einen Blick auf den Ground für Spiel Nummer 2 geworfen, welcher quasi gegenüber des ersten Grounds ist. Die Sportanlage im Krupp-Park ist mit knapp 3,8 Millionen Euro Baukosten die zweitteuerste Sportanlage der Stadt Essen (nach dem Stadion Essen), wobei man dies dem Platz nicht ansieht. Unter dem Platz, welcher bis auf vier Betonklötze mit je knapp 3 Meter Länge zum sitzen keinerlei Ausbau bietet, befanden sich noch Bunker und Hallen aus der Zeit, als auf diesem Gelände noch die Firmengebäude von Krupp standen, wodurch der Preis unverhältnismäßig in die Höhe getrieben wurde. Und nun steht da ein Klotz in welchem alles mögliche (Umkleiden, Gaststätten…) unter gebracht sind und ein Kunstrasenspielfeld mit einem benachbarten Kleinfeld (ebenfalls Kunstrasen). Die Anlage wird sich von TuRa 1886 Essen, DJK Juspo Essen-West 1920 und dem FC Alanya Essen 1990 geteilt. Alles in allem ungefähr so besonders, wie eine Käsestulle zum Frühstück.

Das Spiel hingegen war etwas sehr besonderes. In der ersten Halbzeit bereits beschwerten sich mehrfach Spieler beider Mannschaften heftig über Entscheidungen den Schiedsrichters. Dies eskalierte dann in der zweiten Halbzeit. Etwa in der 65. Minute foulte ein Spieler der RuWa einen Spieler der TuRa, was der Schiedsrichter aber nicht abpfiff. Bei dem daraus entstandenen Konter lief ein Spieler der TuRa, welcher vorher gemeckert hatte, dass das Foul nicht gepfiffen wurde, den Schiedsrichter um. Dieser fiel, lies aber noch weiter laufen, bis der Angriff beendet war. Die RuWa traf zum 1:3 und der Schiedsrichter unterbrach das Spiel und gab dem Spieler, der ihn umlief, die rote Karte. Ich habe eher auf den Ball geachtet und die Aktion nur im Augenwinkel gesehen und wahrgenommen, dass ein Spieler dem Schiedsrichter etwa 20 Meter hinterher gespurtet ist und diesen zu Fall gebracht hat, jedoch soll der Spieler wohl mit dem Ellbogen in die Rippen des Schiedsrichters geschlagen haben, wie der Trainer von Dellwig später berichtete. Demnach wäre die rote Karte mehr als vertretbar. Anschließend kam es dann zu einer Rudelbildung, wo jede Menge Beleidigungen gefallen sein sollen (man hörte bzw. verstand diese am Spielfeldrand aber nicht). Daraus ertönten plötzlich zwei Pfiffe und der Schiedsrichter zeigte in Richtung der Kabinen. Spielabbruch. Der Schiedsrichter hat sich bedroht gefühlt und entschieden, das Spiel sofort zu beenden. Der Co-Trainer der TuRa begleitete den Unparteiischen anschließend zu seiner Kabine, versuchte aber dem Schiedsrichter einzureden, dass dieser extrem kleinlich gepfiffen hätte und der Spielabbruch eine Überreaktion gewesen sei… wenn das mit dem Ellbogenschlag stimmt (wie gesagt, im Augenwinkel habe ich keinen wahr genommen, aber der Trainer der RuWa hat es ja bezeugt) und der Schiedsrichter sich anschließend wirklich bedroht gefühlt hat, kann ich seine Entscheidung vollkommen nachvollziehen. Alles weitere wird jetzt vom Fußballkreis Essen geklärt werden müssen.

Das war also mein erster richtiger Spielabbruch in einem Pflichtspiel, auch wenn ich darauf hätte verzichten können. Weiter ging es anschließend zum Sportplatz Haedenkampstraße, welcher nur wenige Meter entfernt liegt.

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Quelle für die Aussage des RuWa-Trainers: https://www.waz.de/staedte/essen/abbruch-nach-eklat-in-der-kreisliga-a-id213623517.html?__pwh=ZV0dzPKem9MzOG9hiDYSvQ%3D%3D

04.02.2018: DJK VfB Frohnhausen 1912 – Tgd. Essen-West 1910

04.02.2018
Helmut-Rahn-Sportanlage Platz 3
DJK VfB Frohnhausen 1912 – Tgd. Essen-West 1910 5:0
Testspiel
Zuschauer*innen: 36 (Auslastung: 2,40%) // Gäste: nicht erkennbar

Helmut-Rahn-Sportanlage

Spiel Nummer 2 auf Platz 3 der Helmut-Rahn-Sportanlage in Essen Frohnhausen. Platz 2 wurde vor knapp einem Jahr beim Kreispokalspiel zwischen SC Phönix (damals Kreisliga A) und ESC Rellinghausen (Landesliga), Endstand 2:1, gemacht. Heute spielt Phönix in der Bezirksliga und ist damit Ligakonkurrent der DJK VfB Frohnhausen. Ein Derby mit einer „Anreise“ von knapp 50 Metern 😅. Die Plätze sind quasi baugleich und ohne viel. Ein kleiner Unterstand auf der einen Hintertorseite hebt Platz 3 von Platz 2 ab, sonst bieten beide nichts. Der Hauptplatz der Anlage (welcher von Frohnhausen gegen KFC Uerdingen im Niederrheinpokal zuletzt bespielt wurde) bietet hingegen ordentlich Ausbau und wird von mir hoffentlich bei der nächsten Gelegenheit endlich besucht.

Das heutige Testspiel der Frohnhausener Bezirksligisten ging gegen den A-Ligist Tgd. Essen-West. Eigentlich sollte dies eine relativ klare Sache sein, jedoch war die erste Hälfte überraschend ausgeglichen und die DJK brauchte einen Kopfball nach einem Freistoß um in Führung zu kommen. Das war dann auch der Halbzeitstand. In der zweiten Hälfte konnte das Team vom Westbahnhof (nicht die Eishockey-Moskitos, sondern die Tgd.) jedoch nicht mehr mit halten, sodass es am Ende ein klares 5:0 für Frohnhausen war. Bei der Kälte war man auch froh, als der Schiedsrichter das Spiel dann beendete und man in Richtung beheizte Bahn laufen konnte.

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04.02.2018: TC Freisenbruch 02 – SV Union Neustadt 73

04.02.2018
Waldstadion Bergmannsbusch
TC Freisenbruch 02 – SV Union Neustadt 73 2:2
Testspiel
Zuschauer*innen: 27 (Auslastung: 1,35%) // Gäste: nicht erkennbar

Waldstadion Bergmannsbusch

Spiel 2 des sonntäglichen Dopplers war auf einem recht langweiligen Platz, dessen direkten und quasi baugleichen Nachbarn ich bereits vor knapp einem Jahr besuchte, also musste Spiel 1 beweisen, welche Perlen im Essener Amateurfußball bespielt werden. Das Waldstadion Bergmannsbusch im Stadtteil Freisenbruch liegt mitten in einem kleinen Wald. Geparkt haben wir etwa 500 Meter entfernt, weil das Navi uns nach der Adresse, welche bei fussball.de angegeben ist, dort sagte, wir seien da. Also von dort ab in den Wald und schon das Schmuckstück gesehen. Viel Ausbau bietet der Platz gar nicht mal, aber durch seine Lage und dem öffentlichen Waldweg, welcher die Gegengerade ziert, hat die Anlage ganz viel Charme. Eine vergleichbare Anlage wären eventuell das Naturstadion am Finkenkamp in Mülheim an der Ruhr, wobei das immerhin mit einem modernen Kunstrasen statt Asche daher kommt. Auf der Hauptgerade befindet sich eine Überdachung für die Zuschauer vor dem Vereinsheim.

Der TC Freisenbruch ist überregional bekannt durch ein eigenwilliges Projekt. Der Verein lässt sich von „Internet Managern“ verwalten. Dadurch entsteht quasi ein Real-Life-Football-Manager, wobei hier demokratisch durch alle Nutzer entschieden wird, der Trainer und andere Vereinsmitarbeiter aber das letzte Wort haben.

Das Spiel war auf schwierigen Platzverhältnissen nicht gerade das schönste, aber dadurch, dass es ziemlich ausgeglichen war, war es spannend. Chancen waren oft Zufallsprodukte oder wirkten zumindest so. Je ein Elfmeter auf beiden Seiten sorgen dann für den 2:2 Endstand.

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14.12.2017: Essener SG 99/06 U19 – Wuppertaler SV U19

14.12.2017
BZA Hubertusburg
Essener SG 99/06 U19 – Wuppertaler SV U19 1:6
A-Junioren Niederrheinliga
Zuschauer: ~70 (Auslastung: 2,80%) // Gäste: 5 (7,14%)

BZA Hubertusburg

Trotz bescheidener Wettervorhersage ging es an diesem Donnerstagabend nach Essen Huttrop um das A-Junioren-Niederrheinligaspiel zwischen der Essener SG 99/06 und dem Wuppertaler SV zu sehen. Ungleiche Ausgangssituation der beiden Mannschaften, da die ESG versuchen muss den Abstieg zu verhindern und der WSV hinter den rot-weissen aus dem Essener Norden auf Platz 2 steht. Drei Punkte trennen Platz 1 und Platz 2, jedoch hat der WSV heute ein Nachholspiel und kann so mit dem RWE punktgleich ziehen. Jedoch tat man sich an der Hubertusburg schwer. Zwar war der WSV das bessere Team, jedoch kam dabei nichts zählbares rum. Bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, als man durch einen Strafstoß die 0:1 Führung bejubeln konnte. Nach der Pause ging es dann ähnlich weiter bis den Essenern in der 60. Minute der überraschende Ausgleich gelang. Dieser hielt nicht lange, da der WSV – erneut durch einen Elfmeter – kurz darauf den alten Abstand wieder herstellen konnte. Danach brachen die Junioren der ESG dann ein und fingen sich innerhalb von 14 Minuten vier Gegentore, was auch den 1:6 Endstand darstellte. Nun trennen nur noch vier Tore den WSV von der Tabellenspitze der zweiten A-Junioren-Liga.

Die BZA Hubertusburg besteht aus einem Kunstrasenplatz und einem Ascheplatz. Zweiter wird nur bei Doppelbelegung (insgesamt sind drei Vereine auf der Anlage beheimatet) bespielt. Der Kunstrasen wurde früher von einer Radrennbahn umrundet, was man heute noch an den Erdwällen auf drei Seiten erkennen kann. Die vierte Seite bietet vier Sitzstufen als Ausbau. Auf dieser Seite befindet sich auch das sehr gemütliche Vereinsheim der ESG sowie die Spielerumkleiden und Co. Für Kreisligaverhältnisse eine durchaus gut ausgebaute Anlage.

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03.05.2017: BV Altenessen 06 – TuS Helene Essen

03.05.2017
Sportplatz am Kaiser-Wilhelm-Park
BV Altenessen 06 – TuS Helene Essen 3:0
Kreisliga A Essen Nord
Zuschauer: 50 (Auslastung: 2%) // Gäste: 7 (14%)

Sportplatz am Kaiser-Wilhelm-Park

Englische Woche am Niederrhein. Auch wenn ich diese allgemein für ziemlich sinnlos im Amateurfußball halte (außer bei Pokalspielen vielleicht), nutzt man sie als Hopper gerne. Problem ist nur, dass viele Sportanlagen mit Ausbau kein Flutlicht haben, deswegen auf unattraktive Nebenplätze ausgewichen wird. Nicht so beim BV Altenessen 06. Der Traditionsverein aus Essen-Altenessen (Captain Obvious!!) spielt am Kaiser-Wilhelm-Park. Der Platz verfügt über eine überdachte Tribüne mit fünf Bankreihen, bei denen man auf Grund der Röhrenform der Rückwand, welche zum Dach wird, als größere Person nicht mehr wirklich in der letzten Reihe stehen kann. Mir egal, ich bin nicht groß. Geteilt wird diese Tribüne durch einen Spielertunnel, welcher auch nicht gerade für große Menschen geeignet ist. Die Altenessener des frühen 20. Jahrhunderts scheinen nicht so ganz groß gewesen zu sein. Auf der Gegengerade sind ein paar teilweise ziemlich begrünte Stufen, beide Hintertorseiten sind unbebaut, wobei hinter einer die Terrasse des Vereinsheim ist, welche bei schönem Wetter bestimmt auch gut genutzt wird. Die ganze Anlage wurde vor wenigen Jahren komplett saniert (inkl. Umrüstung von Asche auf Kunstrasen und Neubau des Vereinsheims).

Spielertunnel. Vorsicht: Kopf einziehen! 😉

Als Gegner in dieser englischen Woche kam die TuS Helene Essen, ebenfalls ein traditionsreicher Arbeiterverein aus Altenessen, zum Derby. Die beiden Sportanlagen trennen nur circa 1,3 km Luftlinie und beide Vereine haben eine ähnliche Geschichte. Erfolgreiche Zeiten liegen auch bei beiden Vereinen schon lange zurück. Zu Schlagzeilen kam es (vor allem beim BVA) in den letzten Jahren leider meistens nur noch im negativen Sinne. Jedoch hat der Verein sich darum gekümmert, dass sie das Image als Problemclub wieder los werden. Das merkte man auch auf und neben dem Platz. Ein sehr faires Spiel des (damals noch) Tabellenzweiten gegen den Tabellenletzten und auch bei den – leider nur – 50 Zuschauern hatte man nie das Gefühl, dass es zu Problemen kommen könnte. Helene spielte für die Ausgangslage auch gut mit und hatte auch ein paar gute Chancen, zum Beispiel ein Freistoß, der sich gefährlich zum zweiten Pfosten senkte, von Altenessens Torwart aber schön raus pariert wurde. Den hält nicht jeder Kreisligatorwart. Altenessen hingegen nutzte die Chancen und ging in der 23. Minute in Führung. Kurz darauf folgte sogar das 2:0, was auch der Pausenstand war. Mit einem schnellen Tor nach der Pause machte der Favorit dann auch den Deckel drauf. Eigentlich schade für Helene, da sie meiner Meinung nach nicht so schlecht waren und an diesem Tag gegen einen anderen Gegner wahrscheinlich wichtige Punkte hätten sammeln können.

Fazit: Zwar finde ich englische Wochen im Amateurfußball – wie bereits erwähnt –  eher unschön, aber dieser Besuch in Altenessen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ground schön, Spiel unterhaltsam, auch wenn es nach dem 2:0 nicht mehr wirklich spannend war, und viele nette Leute rund um das Spielfeld. Der Imagewandel beim BVA hat auf jeden Fall Früchte getragen.

FB-Fotoalbum: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1142362282534983