03.05.2017: BV Altenessen 06 – TuS Helene Essen

03.05.2017
Sportplatz am Kaiser-Wilhelm-Park
BV Altenessen 06 – TuS Helene Essen 3:0
Kreisliga A Essen Nord
Zuschauer: 50 (Auslastung: 2%) // Gäste: 7 (14%)

Sportplatz am Kaiser-Wilhelm-Park

Englische Woche am Niederrhein. Auch wenn ich diese allgemein für ziemlich sinnlos im Amateurfußball halte (außer bei Pokalspielen vielleicht), nutzt man sie als Hopper gerne. Problem ist nur, dass viele Sportanlagen mit Ausbau kein Flutlicht haben, deswegen auf unattraktive Nebenplätze ausgewichen wird. Nicht so beim BV Altenessen 06. Der Traditionsverein aus Essen-Altenessen (Captain Obvious!!) spielt am Kaiser-Wilhelm-Park. Der Platz verfügt über eine überdachte Tribüne mit fünf Bankreihen, bei denen man auf Grund der Röhrenform der Rückwand, welche zum Dach wird, als größere Person nicht mehr wirklich in der letzten Reihe stehen kann. Mir egal, ich bin nicht groß. Geteilt wird diese Tribüne durch einen Spielertunnel, welcher auch nicht gerade für große Menschen geeignet ist. Die Altenessener des frühen 20. Jahrhunderts scheinen nicht so ganz groß gewesen zu sein. Auf der Gegengerade sind ein paar teilweise ziemlich begrünte Stufen, beide Hintertorseiten sind unbebaut, wobei hinter einer die Terrasse des Vereinsheim ist, welche bei schönem Wetter bestimmt auch gut genutzt wird. Die ganze Anlage wurde vor wenigen Jahren komplett saniert (inkl. Umrüstung von Asche auf Kunstrasen und Neubau des Vereinsheims).

Spielertunnel. Vorsicht: Kopf einziehen! 😉

Als Gegner in dieser englischen Woche kam die TuS Helene Essen, ebenfalls ein traditionsreicher Arbeiterverein aus Altenessen, zum Derby. Die beiden Sportanlagen trennen nur circa 1,3 km Luftlinie und beide Vereine haben eine ähnliche Geschichte. Erfolgreiche Zeiten liegen auch bei beiden Vereinen schon lange zurück. Zu Schlagzeilen kam es (vor allem beim BVA) in den letzten Jahren leider meistens nur noch im negativen Sinne. Jedoch hat der Verein sich darum gekümmert, dass sie das Image als Problemclub wieder los werden. Das merkte man auch auf und neben dem Platz. Ein sehr faires Spiel des (damals noch) Tabellenzweiten gegen den Tabellenletzten und auch bei den – leider nur – 50 Zuschauern hatte man nie das Gefühl, dass es zu Problemen kommen könnte. Helene spielte für die Ausgangslage auch gut mit und hatte auch ein paar gute Chancen, zum Beispiel ein Freistoß, der sich gefährlich zum zweiten Pfosten senkte, von Altenessens Torwart aber schön raus pariert wurde. Den hält nicht jeder Kreisligatorwart. Altenessen hingegen nutzte die Chancen und ging in der 23. Minute in Führung. Kurz darauf folgte sogar das 2:0, was auch der Pausenstand war. Mit einem schnellen Tor nach der Pause machte der Favorit dann auch den Deckel drauf. Eigentlich schade für Helene, da sie meiner Meinung nach nicht so schlecht waren und an diesem Tag gegen einen anderen Gegner wahrscheinlich wichtige Punkte hätten sammeln können.

Fazit: Zwar finde ich englische Wochen im Amateurfußball – wie bereits erwähnt –  eher unschön, aber dieser Besuch in Altenessen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ground schön, Spiel unterhaltsam, auch wenn es nach dem 2:0 nicht mehr wirklich spannend war, und viele nette Leute rund um das Spielfeld. Der Imagewandel beim BVA hat auf jeden Fall Früchte getragen.

FB-Fotoalbum: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1142362282534983

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13.04.2017: ESC Rellinghausen – SF Niederwenigen

13.04.2017
Manfred-Scheiff-Stadion
ESC Rellinghausen – SF Niederwenigen 0:2
Landesliga Niederrhein Gruppe 2
Zuschauer: 190 (Auslastung: 4,75%) // Gäste: ~55 (28,75%)

Das Manfred-Scheiff-Stadion (ehemalig BZA Am Krausen Bäumchen)

Gründonnerstag bietet sich jedes Jahr gut an, einen Ground aus der Nähe mitzunehmen. Ab der Regionalliga abwärts gibt es fast in jeder Liga Spiele, so auch in der Landesliga Niederrhein Gruppe 2. Wir entschieden uns zum Manfred-Scheiff-Stadion in der BZA Am Krausen Bäumchen in Essen zu fahren. Also ab mit der Bahn nach Essen und von dort aus mit der Straßenbahn weiter bis zur Haltestelle Zeche Ludwig, welche direkt am Haupteingang des BZA ist. Die BZA besteht aus einem Stadion mit Kunstrasen und zwei Tribünen auf der Hauptgerade. Eine dieser beiden Tribünen ist überdacht und mit fünf Reihen Sitzschalen ausgestattet, die andere bietet ebenfalls fünf Reihen, allerdings unüberdachte Stehplätze. Ansonsten bietet das Stadion mit einer Aschebahn noch genug Möglichkeiten, sich als Zuschauer das Spiel anzusehen. Neben dem Stadion gibt es noch einen zweiten Kunstrasenplatz und einen kleineren Ascheplatz, die beide ohne nennenswerten Ausbau daher kommen.

Sitzplätze

Im Gegensatz zu der Anlage war das Spiel jedoch weniger interessant. In der ersten Halbzeit gab es wenig Torchancen und keine davon war wirklich gut. In der 70. Minute gab es dann einen Freistoß für Rellinghausen, wofür ich auf dem Weg zur Toilette sogar noch stehen geblieben bin, um ihn mir anzugucken… er war ähnlich gut wie alles, was davor gezeigt wurde, also bin ich weiter gegangen. An der Toilettentür angekommen, hörte ich die Gästefans jubeln… 0:1 und ich habe es nicht gesehen. Anschließend drängte Rellinghausen auf den Ausgleich, fing sich dann aber noch kurz vor Schluss das 0:2 ein. Die Gäste aus Hattingen (btw. der einzige Verein der Stadt, der im Verband Niederrhein (Kreis Essen) und nicht in Westfalen spielt) waren an diesem Abend einfach effektiver.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1116931945078017

21.03.2017: SC Phönix Essen 1920 – ESC Rellinghausen

21.03.2017
Helmut-Rahn-Sportanlage Platz 2
SC Phönix Essen 1920 – ESC Rellinghausen 2:1
Kreispokal Essen
Zuschauer: 100 (Auslastung: 6,67%) // Gäste: 35 (35%)

Die Helmut-Rahn-Sportanlage fast komplett in einem Bild (links Platz 2, rechts Platz 3, im Hintergrund rechts ist der Hauptplatz mit seiner Tribüne zu erahnen (aber wirklich nur erahnen))

Dienstag Abend, man will Fußball gucken, aber nicht weit fahren, und findet in Essen-Frohnhausen ein Spiel im Kreispokal auf einem Platz der Helmut-Rahn-Sportanlage. Natürlich ist der einzige wirklich interessante Platz dieser Anlage der Hauptplatz mit seinem Naturrasen und Tribüne, jedoch findet auf diesem kein Ligabetrieb statt. Hin und wieder wird mal ein Spiel eines Vereins aus dieser Gegend im Niederrheinpokal darauf ausgetragen (z.B. das Spiel der Tgd. Essen-West gegen Rot-Weiss Essen vor einigen Jahren). Neben diesem Hauptplatz und den beiden Kunstrasenplätzen ohne Ausbau, dafür mit Bahnverkehr quasi über die Plätze (Platz 2 wird genutzt von SC Phönix und Türkiyemspor, Platz 3 von VfB Frohnhausen) verfügt die Anlage noch über ein Aschekleinfeld, zwei Sporthallen sowie einem Handball-Leistungszentrum (auf dem Parkplatz standen auch einige Fahrzeuge des Essener Handballzweitligisten TuSEM und Handballinteressierte kennen den Namen Phönix Essen ja auch aus der Bundesliga) und Tennisplätze. Außerdem soll laut Wikipedia auch eine „Rollsport-Arena“ Teil der Sportanlage sein, welche ich wahrscheinlich als normale Sporthalle gesehen habe. Hauptsächlich habe ich den Ground aber des Namens wegen mitgenommen. 😉

Platz 2 mit S1 im Hintergrund

Das Spiel des SC Phönix (Kreisliga A Essen-Nord) gegen den ESC Rellinghausen (Langesliga Gruppe 2) ging munter los. Die Spieler des Phönix gingen von Beginn an mit Vollgas zur Sache und waren auch die Mannschaft, die sich die Chancen heraus spielte. Spielerisch sah es bei den Rellinghäusern aber flüssiger aus, nur kamen sie so nicht zu Chancen. Nach gut 20 Minuten schossen die Kreisliga-Spieler dann verdient das 1:0, was auch der Pausenstand sein sollte. Ich dachte mir zu diesem Zeitpunkt, dass Phönix bestimmt irgendwann einbrechen wird und der ESC das Spiel dreht, jedoch waren sie nach der Pause genauso „frech“ wie in der ersten. Dies wurde auch knapp 10 Minuten nach Wiederanpfiff mit dem 2:0 belohnt. Kurz danach kam dann der Anschlusstreffer des ESC, was diesem wieder etwas Auftrieb gab, jedoch verhinderte Phönix weitgehend Torschüsse. Gegen Ende merke man auch ein wenig, dass beim SC Phönix ein bisschen die Luft raus war, jedoch kämpften sie weiter und zogen letzten Endes verdient in das Finale des Essener Kreispokals ein.

FB-Fotoalbum: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1096879653749913

02.03.2017: SG Kupferdreh-Byfang 2012 – SC Velbert 2003 II

02.03.2017
Wilhelm-Haneke-Stadion
SG Kupferdreh-Byfang 2012 – SC Velbert 2003 II 2:1
Testspiel
Zuschauer: 18 (Auslastung: 0,36%)//Gäste: 3 (16,66%)

Das markante Stadiongebäude, in welchem sich u.a. eine Turnhalle befindet.

Das markante Stadiongebäude, in welchem sich u.a. eine Turnhalle befindet.

Ursprünglich war eine Kreispokalpartie in Dortmund geplant, jedoch habe ich kurzfristig umgeplant und ein Testspiel in Essen besucht. War einfacher für mich zu erreichen und der Ground hat mich im Internet bereits sehr neugierig gemacht. Normalerweise kann man sich auf Kreisebene bei Grounds, die das Wort „Stadion“ in sich tragen, nie so sicher sein, ob es einfach nur maßlose Übertreibung ist oder zutrifft. Letzteres passiert zugegebenermaßen eher selten. Beim Wilhelm-Haneke-Stadion in Essen Kupferdreh aber trifft es zu, da es an beiden Geraden Ausbau hat und hinter dem einen Tor einen Erdwall mit ein paar Bänken drauf. Zu Zeiten des Internets gibt es ja glücklicherweise die Möglichkeit sich Bilder anderer Groundhopper anzusehen. Dort fällt beim Wilhelm-Haneke-Stadion sofort das markante Stadiongebäude auf. Zugegebenermaßen kann man das nicht unbedingt als „Ausbau“ sehen, jedoch macht es dieses Stadion zu etwas besonderem. Auf Höhe der Straße ist auch eine Art Balkon über die komplette Länge des Gebäudes. Darunter befindet sich noch ein gepflasterter Weg auf Höhe des Spielfeldes. Auf der Gegengerade befinden sich Stufen, am einen Ende sieben, bis zum anderen Ende reduzieren sie sich auf zwei. Insgesamt ergibt sich so eine Kapazität von etwa 5.000 Zuschauern (Quelle: europlan-online.de). Die Spielfläche ist Kunstrasen.

Bänke im Erdwall.

Bänke im Erdwall.

Den größten Teil des Spiels verfolgte ich von einer der Bänke ganz oben auf dem Erdwall hinter dem Tor, außerhalb der Schussreichweite der Spieler. Die SG Kupferdreh-Byfang hat ihre in neongelb gekleideten Gäste zu Beginn dominiert und schoss nach knapp zehn Minuten verdient das 1:0. Die zweite Mannschaft des SC Velbert (ebenfalls Kreisliga A, allerdings im Kreis Wuppertal-Niederberg) brauchte noch einige Zeit um richtig ins Spiel zu finden. Nach knapp 25 Minuten konnte man dann von einer sehr ausgeglichenen Partie sprechen mit Chancen auf beiden Seiten. Jedoch blieben diese erstmal ungenutzt, sodass es mit 1:0 in die Pause ging. Nur wenige Minuten nach dem Wiederanpfiff konnten die Gäste dann aber ausgleichen, was jedoch nur zehn Minuten anhielt. Ein langer Ball auf einen Stürmer, welcher diesen dann im Tor unter brachte, führte zum 2:1 Endstand. Das Ergebnis ging letzten Endes in Ordnung, da die Kupferdreher insgesamt leicht besser waren. Insgesamt war das Spiel aber für zwei Kreisligamannschaften sehr ansehnlich. Zumindest nach ein paar Altbier.

Mehr Bilder: https://www.facebook.com/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1079722915465587

27.11.2016: Rot-Weiss Essen U17 – Viktoria Köln U17

27.11.2016
Bezirkssportanlage Oststadt
Rot-Weiss Essen U17 – Viktoria Köln U17 1:3
B-Junioren Bundesliga West
Zuschauer: 100 (Auslastung: 1,33%)/Gäste: ~20 (20%)

Bezirkssportanlage Oststadt

Bezirkssportanlage Oststadt

Das selbe Duell wie eine Woche zuvor, nur zwei Jahre jünger, wartete auf mich in Essen-Eiberg. Wieso auch immer der RWE seine Jugendmannschaften momentan in die Essener Provinz (sorry, falls jemand aus Eiberg das hier ließt, aber euer Stadtteil ist teilweise schon sehr ländlich) schickt, aber mir sollte es egal sein. So konnte ich den Ground abhacken und dabei sogar „Bundesliga“ Fußball statt dem normalerweise hier gebotenen Kreisligafußball zu gucken. Denn eigentlich ist dieser Ground das Zuhause des SV Preußen Eiberg, welcher in der Kreisliga A Essen Süd spielt und vom ehemaligen Bundesliga-Profi Thomas Cichon trainiert wird.

Sitzschalen auf der Tribüne.

Sitzschalen auf der Tribüne.

Ich jedoch besuchte, wie oben bereits erwähnt, das U17-Spiel des RWE und der Viktoria aus Köln. Die etwa 100 Zuschauer, die da waren (davon etwa 20 Kölner) waren zum größten Teil auf der einzigen Tribüne des Platzes anzutreffen. Auf dieser sind geschätzt (ich war zu faul sie zu zählen) 60 Sitzschalen angebracht. Nach hinten ist die Tribüne durch eine kleine Überdachung, welche wie eine sehr lange Bushaltestelle (weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll) wirkt, abgegrenzt. Hinter der Tribüne befinden sich noch die Kabinen und alles mögliche für das leibliche Wohl der Zuschauer. Die drei anderen Seiten kommen ohne Ausbau daher.  Zwischen den Zuschauern und dem Spielfeld befindet sich eine Aschelaufbahn… sieht man heute auch nicht mehr so oft.

Zum Spiel selbst: Nahezu die komplette Spielzeit waren die Gäste aus Köln das bessere Team, schafften es aber nicht, den Ball ins Tor zu bringen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff rächte sich dies dann, als ein abgefälschter Schuss eines Esseners sich in das Kölner Tor senkte. Jedoch drehten die Gäste in der zweiten Halbzeit das Spiel souverän und gewannen am Ende verdient mit 1:3. Jedoch wurde das Spiel durch eine schwere Verletzung eines Spielers von Essen kurz vor Schluss überschattet. Dieser lag (laut einem der Essener Betreuer) bewusstlos im eigenen Strafraum und es musste der Notarzt gerufen werden. Leider musste ich während des Einsatzes bereits weg (weiter nach Duisburg Homberg) und habe deswegen keine weiteren Informationen zu der Verletzung. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung nicht zu schwer ist. Ich wünsche dem Spieler an dieser Stelle eine schnelle und gute Genesung.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1001317849972761

19.11.2016: Rot-Weiss Essen U19 – Viktoria Köln U19

19.11.2016
Stadion in Sportpark Am Hallo
Rot-Weiss Essen U19 – Viktoria Köln U19 3:2
A-Junioren Bundesliga West
Zuschauer: 150 (Auslastung: 3,95%)/Gäste: 5 (3,33%)

Tribüne des Stadions und Kraftraum (rechts)

Tribüne des Stadions und Kraftraum (rechts)

Fast zwei Jahre nach meinem ersten und bis letzten Samstag letzten Besuch des Stadions im Sportpark Am Hallo (damals Testspiel des RWE gegen die zweite Mannschaft des BVB) führte mich mein Weg wieder nach Essen Stoppenberg (in der Zwischenzeit war ich ein paar mal in der benachbarten Sporthalle um die Handballer des TUSEM zu sehen, daher ist der Weg bekannt). Ein Groundhopping-Kollege brauchte diesen Ground noch und mein einziger Termin dieses Wochenende war Borussia Dortmund gegen Bayern München am Abend. Also ab mit dem Auto nach Stoppenberg, welches – dafür dass es gar nicht mal so weit von mit entfernt ist – sehr schlecht mit Bus und Bahn zu erreichen ist. Da es bei einem Jugendspiel aber sowieso kein Bier gibt (zumindest keins mit Alkohol), war es sowieso egal.

Der Tribünengang ist mit Tartan ausgelegt.

Der Tribünengang ist mit Tartan ausgelegt.

Wie auch schon bei meinem ersten Besuch dieses Grounds ließ das Wetter zu wünschen übrig, aber dieses mal war es wenigstens nicht so arschkalt wie im Januar 2015. Dennoch war ich froh, dass das Stadion eine überdachte Tribüne besitzt. Das Spiel brauchte recht lange, um Fahrt aufzunehmen, wobei die Essener das spielbestimmende Team waren, aber dennoch keine richtigen Chancen erspielen konnten. Nach knapp einer halben Stunde kam es dann nach einer Ecke, welche vorerst geklärt schien, zur ersten richtig guten Torchance und auch zum ersten Tor der Partie. Kopfball zum 1:0. Kurz danach konnte Köln glücklich nach einem Konter ausgleichen. Danach dümpelte das Spiel der Halbzeitpause entgegen. Aus dieser kam Köln besser und schoss nach 60 Minuten das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:2. Dieses ist nach einem Freistoß gefallen, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob da noch ein Angreifer dran war oder die Flanke direkt in das Tor flog. Ist ja auch egal, drin ist drin. Die Essener waren auch in der Folge nicht wirklich gefährlich, glichen nach 80 Minuten aber durch ein sehenswertes Tor aus. Volley nach Freistoß aus einem spitzen Winkel. Und kurz darauf fiel das 3:2 für Essen. Der Stürmer ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schob den Ball am Torwart vorbei in das Tor. Ein Unentschieden wäre am Ende vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen und hätte die 5 Köln-Fans im Stadion mehr gefreut. Die 145 Essener jedoch hat der Heimsieg mehr gefreut.

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06.11.2016: ETB Schwarz-Weiß Essen – SSVg Velbert

06.11.2016
Stadion Uhlenkrug
ETB Schwarz-Weiß Essen – SSVg Velbert 0:2
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 218 (Auslastung: 2,19%)/Gäste: ~80 (36,70%)

Das Stadion Uhlenkrug am 25.05.2015 vor dem Spiel Schwarz-Weiß Essen gegen VdS Nievenheim.

Das Stadion Uhlenkrug am 25.05.2015 vor dem Spiel Schwarz-Weiß Essen gegen VdS Nievenheim.

Da einige groundhoppende Bekannte von mir noch nicht im Uhlenkrugstadion waren, habe ich diese Bekannten am Sonntag begleitet, auch wenn ich dieses Stadion bereits vor circa eineinhalb Jahren bereits besucht habe. Jedoch kann man den Uhlenkrug auch öfter besuchen, auch wenn die Tickets immer teurer werden (8€ für einen ermäßigten Sitzer in der Oberliga). Ein schönes Stadion, welches durch die alte Haupttribüne für mich einen ganz besonderen Charme versprüht. Leider ist es auf Grund der sportlichen Laufbahn und der finanziellen Lage des Vereins (bzw. der Stadt, da das Stadion seit den 70er Jahren der Stadt Essen gehört) sehr marode geworden.

Rückseite der Tribüne.

Rückseite der Tribüne.

Also zweites Spiel in Folge, welches ich von den Lackschuhen aus dem Essener Süden gesehen habe. Letzte Woche gab es einen überraschenden Sieg in Krefeld-Fischeln, doch heim hatten die Essener nur einen Punkt in fünf Spielen geholt (zum Vergleich: auswärts sind es 14 Punkte aus sieben Spielen). Also musste eine Serie an diesem Sonntag brechen: Entweder die miese Heimserie der Essener oder meine Siegesserie bei spielen der Schwarz-Weißen (vier Siege in vier Spielen, die ich gesehen habe). Es sollte die zweite Serie sein. Auf einem Platz, dem man angesehen hat, dass es nicht leicht war darauf zu spielen, gab es in der ersten Halbzeit nicht viel, was wirklich an Fußball erinnert hat. Ein paar Halbchancen (wenn nicht sogar nur Viertelchancen), die aber alle nicht wirklich der Rede wert waren. In der zweiten Halbzeit sind dann die Favoriten aus Velbert gefährlicher geworden und haben nach 55 Minuten das Führungstor geschossen. Verdient. Doch es kam für die Essener noch dicker. Nur wenige Augenblicke nach dem 0:1 gab es einen Freistoß auf der linken Seite. Dieser wurde herein gegeben und rutschte an allen vorbei direkt ins Tor. 0:2. Anschließend hätte Velbert noch endgültig den Decken drauf packen können, aber auch so haben sie die drei Punkte verdient mitgenommen.

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