23.09.2017: Blau-Weiß Fuhlenbrock A-Jugend – TSV Safakspor A-Jugend

23.09.2017
Volkssportanlage Jacobi Platz 2
Blau-Weiß Fuhlenbrock A-Jugend – TSV Safakspor A-Jugend 11:1
A-Junioren Kreisliga A Oberhausen-Bottrop
Zuschauer: 50 (Auslastung: 5%) // Gäste: ~15 (30%)

Volkssportanlage Jacobi, links Platz 2 (Kunstrasen), rechts Platz 1 (Naturrasen)

Samstagnachmittag ging es nach Bottrop-Fuhlenbrock, um dort Kreisliga A der A-Junioren zu gucken… man hat ja sonst nichts zu tun. Das Spiel fand auf Platz 2 der Volkssportanlage Jacobi statt. Kunstrasen, Überdachung auf einer Gerade, die in T-Form zwischen den beiden Plätzen steht. Das einzige wohl erwähnenswerte an der Anlage ist, dass die Stadtgrenze zwischen Oberhausen und Bottrop durch den Platz verläuft. Man sieht es zwar nicht und es spielt im Fußball auch keine Rolle (gleicher Kreis), aber sonst gibt es halt wirklich nichts über die Anlage zu schreiben.

Ecke für Fuhlenbrock

Das Spiel verlor leider sehr schnell an Spannung, da BW Fuhlenbrock deutlich überlegen war und nach knapp 25 Minuten schon mit dem 3:0 endgültig alles klar machte. Safakspor hatte bis dahin nicht eine erwähnenswerte Chance und strahlte auch nicht mal ein bisschen Gefahr aus. Immerhin konnten sie sich in der 62. Minute noch über den Ehrentreffer zum 7:1 freuen – wobei ich nicht glaube, dass man sich bei dem Spielstand darüber noch freuen kann. 30 Minuten später pfiff der Schiedsrichter beim Stand 11:1 ab. Damit der erste zweistellige Sieg in einem Pflichtspiel, den ich sehe… immerhin etwas, was ich mitnehmen konnte. Und natürlich einen Ground in meinem Heimatkreis, den ich abhaken konnte.

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17.09.2017: SV 1911 Bottrop – Sportfreunde 08/21 Bottrop

17.09.2017
BZA In den Weywiesen
SV 1911 Bottrop – Sportfreunde 08/21 Bottrop 2:0
Kreisliga B Oberhausen-Bottrop 1
Zuschauer: 20 (Auslastung: 0,33%) // Gäste: ~8 (40%)

BZA In den Weywiesen, Gegengerade

Mal wieder in Bottrop unterwegs, mal wieder Kreisliga B Oberhausen-Bottrop 1, mal wieder die Sportfreunde 08/21. Dieses mal auswärts beim SV 1911. Vor 14 Jahren noch in der Verbandsliga Niederrhein (fünftklassig) unterwegs, diese Saison schon die neute Saison in der Kreisliga B (9. Liga). In kürzester Zeit von der Nummer 1 der Stadt zu einem Verein, der nur noch zwei Herrenmannschaften und keine Jugend stellen kann (zweite Mannschaft in der Kreisliga C, damit die letzte Liga im Kreis OB/BOT).

Regen… ohne Dach…

Die erste Mannschaft spielt trotz sportlichem Misserfolg weiterhin auf dem Rasenplatz, solange kein Flutlicht benötigt wird. Der Platz bietet auch einiges an Ausbau. Die Hauptgerade besteht aus vier Stufen über die komplette Spielfeldlänge. Dazu befindet sich oben noch das Vereinsheim, welches recht neu und modern wirkt. Hinter der Südkurve (klingt wie in einem großen Stadion hier :D) befindet sich das alte Vereinsheim. Da ist auch die einzige richtige Überdachung am Platz. Die Gegengerade hat sogar sechs Stufen. Zwischen Zuschauerrängen und Platz befindet sich noch eine Laufbahn.

Das Spiel war unterhaltsam, wenn auch nicht wirklich gut. Die Sportfreunde hatten einige gute Chancen, hat diese aber (wie letzte Woche auch schon) nicht genutzt. Und das wurde dann kurz vor der Halbzeitpause bestraft. 1:0 für 1911. In der Halbzeitpause hat es dann angefangen zu regnen und das einzige richtige Dach war zu weit weg… also blieb man unter den Bäumen stehen, was auch eher uneffektiv war. Die zweite Halbzeit der Sportfreunde passte sich dann dem Wetter an, sodass die Führung der Gastgeber immer verdienter wurde. Zu allem Überfluss gab es für die Gäste dann noch eine rote Karte – bei der ich aus meiner Position nicht mal sehen konnte, was passiert war. Danach ging bei SF 08/21 gar nichts mehr. SV 1911 erhöhte in der 55. Minute noch auf 2:0. Kurz vor Ende ergaben sich noch ein paar Chancen zum Anschluss für die Gäste, jedoch alles zu unplatziert. Völlig durchnässt und mal wieder mit nur zwei Toren ging es vom Kreisliga B Spiel wieder nach Hause.

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10.09.2017: Sportfreunde 08/21 Bottrop – SV Sarajevo Oberhausen

10.09.2017
Sportanlage Paßstraße
Sportfreunde 08/21 Bottrop – SV Sarajevo Oberhausen 1:1
Kreisliga B Oberhausen-Bottrop 1
Zuschauer: 20 (meine Schätzung sagt ungefähr das Dreifache… Auslastung: 0,5% bzw. 1,5%, wenn man meiner Schätzung eher glaubt als der offiziellen Zuschauerzahl…) // Gäste: ich hätte jetzt gesagt 25, aber das wären 125% der offiziellen Zuschauerzahl… 😂

Sportanlage Paßstraße

Nach längerer schreibfauler Phase, melde ich mich auch endlich mal wieder hier zu Wort. Sommer lieber mit Fußball voll gestopft, als darüber zu schreiben, daher gab es auch schon Überlegungen, wie man das ändern könnte, aber darum soll es hier nicht gehen. Hier geht es viel mehr um meinen gestrigen Besuch bei den Sportfreunden 08/21 Bottrop, welche erst vor gut drei Jahren durch eine Fusion der SV Vorwärts 08 und der SC Victoria 21, welche sich zuvor die Sportanlage teilten, entstand. Die Anlage besteht aus einem Hartplatz, welcher durch eine Aschelaufbahn umrundet wird… so much Asche ❤ . Die beiden Längstseiten sind je bis zur Mittellinie mit sechs Stehstufen ausgebaut. Ansonsten wird das Rund von bewachsenen Erdwällen begrenzt. Bei Europlan ist die Kapazität mit 4.000 angegeben, jedoch denke ich, dass in Extremfällen auch 6-8.000 Zuschauer hier Platz finden. Aber diese Extremfälle sind beim aktuellen B-Ligisten eher utopisch. Hinter beiden Kurven stehen alte Gebäude (Richtung Paßstraße eine ehemalige Turnhalle, Richtung Prosperstraße ein Amtsgebäude), welche der Anlage noch mehr Charme verleihen, als sie sowieso schon hat.

Eine Gerade mit der stirnseitigen ehemaligen Turnhalle.

Die Wahl dieses Spiel zu besuchen wurde auch durch das Torverhältnis der Sportfreunde (12:16 nach drei Spielen) begünstigt. Das Spiel ging auch recht fix los mit Chancen auf beiden Seiten, aber zunächst fehlte entweder die Präzision oder die Kraft, um wirklich gefährlich zu werden. Doch schnell wurde beides dazu gewonnen, sodass einige Male die Torhüter oder das Aluminium auf beiden Seiten rettete. Es dauerte bis zur 35. Minute, bis ein direkter Freistoß von Sarajevo endlich im Netz landete. Nicht schlecht geschossen, aber eigentlich ins Torwart-Eck, der wäre denke ich haltbar gewesen. Anschließend drängte Sarajevo drauf, die Führung auszubauen, 08/21 fiel nach vorne nur noch wenig ein. Jedoch kam bis zur Pause nichts zählbares mehr raus. In der Pause scheint der Trainer der Sportfreunde die richtigen Worte gefunden zu haben, denn mit Beginn der zweiten 45 Minuten stürmte sein Team deutlich stärker als zuvor. Das wurde nach knapp 10 Minuten auch durch den Ausgleich nach einer Ecke belohnt. Im weiteren Spielverlauf gab es eine Menge Chancen auf beiden Seiten. Kurz vor Ende gab es dann noch einen Platzverweis gegen Sarajevo nach einer Notbremse, die aus meiner Perspektive keine Notbremse war und daher maximal gelbwürdig war. Aber der Schiedsrichter ohne Linienassistenten hatte konnte es nur so entscheiden, wie er es sah. Das Spiel hätte locker 5:5 ausgehen können – was bei dem Torverhältnis der SF irgendwie auch gepasst hätte – jedoch wurde ein sehr gerechtes 1:1 daraus.

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16.03.2017: VfB Bottrop B-Jugend – SV Fortuna Bottrop B-Jugend

16.03.2017
Jahnstadion Nebenplatz (Bottrop)
VfB Bottrop 1900 B-Jugend – SV Fortuna Bottrop 1932 B-Jugend 5:7 (n.E.)
B-Junioren Stadtmeisterschaft Bottrop
Zuschauer: 31 (Auslastung: 2,07%)//Gäste: ~12 (38,71%)

Nebenplatz des Bottroper Jahnstadion mit der Dieter-Renz-Halle im Hintergrund.

Spontan ein Spiel für Donnerstag Abend raus gesucht, welches nicht zu weit weg ist. Da bot sich doch glatt ein Bottroper B-Junioren Städtederby zwischen VfB und Fortuna an. Dazu noch ein KO-Spiel um die Stadtmeisterschaft, konnte also kein langweiliges 0:0 werden, bzw. wenn es eines geworden wäre, dann wenigstens mit anschließendem Elfmeterschießen. Das Spiel ging aber schon gut los. Nach 5 Minuten ging der VfB durch einen Kopfball nach einem Freistoß in Führung. Knapp 10 Minuten später konnte die Fortuna ausgleichen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte der VfB aber noch ein mal treffen und ging mit einer 2:1 Führung in die Halbzeitpause. Nach circa 10 Minuten in der zweiten Halbzeit konnten sie diese Führung sogar auf 3:1 ausbauen, wobei der Trainer der Fortuna sich darüber aufregte, dass der VfB trotz verletztem Fortunen auf dem Feld weiter spielte und anschließend einen Meter weiter hinten, hinter der Bande stehen musste (meiner Meinung nach in diesen Spielklassen wenig Sinn macht…). Doch seine Mannschaft kämpfte im Anschluss stärker als zuvor, und zwar gegen elf Gegenspieler und einen Schiedsrichter. Denn die Fortunen hätten mindestens zwei Strafstöße bekommen müssen, bekamen aber keinen, und auch sonst wirkte der Schiedsrichter eher VfB bevorzugend (und das sage ich als jemand mit persönlichem Bezug zu beiden Vereinen). So hätte es auch in einer Aktion glatt Rot gegen einen VfBler nach Tätlichkeit geben müssen, doch der Schiedsrichter gab nicht ein mal gelb. Der Kampf der Fortunen zahlte sich aber aus. Erst gelang kurz nach dem 3:1 der Anschluss und dann einige Minuten vor Spielende das 3:3. Im Elfmeterschießen konnte man sich dann mit 4:2 durchsetzen, was zum Endergebnis von 5:7 führte.

Einer der vier neuen Flutlichmasten.

Der Nebenplatz vom Bottroper Jahnstadion ist einer der neusten Kunstrasenplätze der Stadt. Erst vor rund zwei Jahren wurde die Asche, auf der ich mir selber in meiner aktiven Karriere oft genug die Knie aufriss, durch Kunstrasen ersetzt. Dazu gab es dann noch neue Flutlichter und das Drumherum wurde erneuert (neuer Kiosk, Toiletten…). Insgesamt wirkt die Anlage deutlich sauberer als früher, wobei da der Wegfall der Asche wahrscheinlich den größten Einfluss bei hat. Ausbau bietet der Platz aber nicht wirklich, gerade ein mal ein paar „Sitzstufen“ auf der Seite an der Hans-Böckler-Straße. Da die Spiele der ersten Mannschaft des VfB aber im Stadion selber stattfinden und die Jugend und zweite/dritte (ich weiß gerade gar nicht, wie viele Seniorenmannschaften der VfB aktuell besitzt) Mannschaft meistens vor maximal 50 Zuschauern spielen, reicht dieser Ausbau auch aus.

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02.02.2017: VfB Kirchhellen – BV Rentfort 19/46

02.02.2017
BZA Loewenfeldstraße Platz 2
VfB Kirchhellen 1920 – BV Rentfort 19/46 0:2
Testspiel
Zuschauer: 49 (Auslastung: 3,27%)//Gäste: etwa 20 (40,82%)

Platz 2 der Bezirkssportanlage Loewenfeldstraße in Bottrop-Kirchhellen

Platz 2 der Bezirkssportanlage Loewenfeldstraße in Bottrop-Kirchhellen.

Donnerstag Abend. Testspiel unter Flutlicht. Leider nur auf Platz 2 der Bezirkssportanlage in Kirchhellen, aber der Naturrasenplatz wäre wahrscheinlich sowieso nicht bespielbar gewesen (weiß gerade nicht mal, ob dieser mit Flutlicht ausgestattet ist). Also ging es die Loewenfeldstraße circa 150 Meter weiter runter zum Kunstrasenplatz. Eigentlich die Spielstätte der zweiten Mannschaft, sowie der Jugend der Kirchhellener, aber bei den Wintertestspielen wird der Platz auch von der ersten Mannschaft genutzt.

Verkaufsbüdchen

Verkaufsbüdchen

Bis auf ein kleines Verkaufsbüdchen mit Unterstand für circa 30 Personen, bietet Platz 2 leider keinen Ausbau. Aber man hat ja auch nicht mehr erwartet. Bzw. eigentlich kannte ich den Platz ja bereits aus meiner eigenen „aktiven Karriere“ (keine Ahnung ob Testspiele oder ein Jugendturnier), aber damals war die Anlage noch rot statt grün (Fotos zum Platz als Ascheplatz gibt es bei Europlan, wenn es euch interessiert). Im Rahmen der Modernisierung auf Kunstrasen wurden auch die Wege rund um den Platz und das Flutlicht erneuert.

Das Spiel war ein typisches Kreisligist gegen Bezirksligist mit Abschlussschwäche Spiel. Rentfort war klar besser, hat vor dem Tor aber wenig richtig gemacht. Doch auch die Kirchhellener kamen zu der ein oder anderen Großchance, doch auch die blieben ungenutzt. Es war ein gutes Spiel, aber es lief irgendwie auf ein 0:0 hinaus. doch in der 85. und 88. Minute trafen die Gladbecker aus dem Stadtteil Rentfort doch noch zwei mal das Tor. 0:2. Nicht unverdient, auch wenn man sich lange vor dem Tor zu doof anstellte.

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29.01.2017: VfL Grafenwald – SV Schwarz-Weiß Lembeck

29.01.2017
Waldstadion am Sensenfeld
VfL Grafenwald – SV Schwarz-Weiß Lembeck 2:0
Testspiel
Zuschauer: circa 35 (Auslastung: 1,40%)//Gäste: ~10 (28,57%)

Das Waldstadion am Sensenfeld.

Das Waldstadion am Sensenfeld.

Auch wenn es die Kirchhellener immer noch nicht wahr haben wollen, gehört man doch zu Bottrop. Jedoch trifft das im Fußball nicht zu. So spielen die Vereine des Bottroper Südens („Alt-Bottrop“) im Fußballverband Niederrhein (Kreis Oberhausen-Bottrop), die Vereine der eher ländlichen Stadtteile Bottrop-Kirchhellens allerdings im Fußballverband Westfalen (Kreis Gelsenkirchen). Dennoch wollte ich die dortigen Grounds im Rahmen meiner „Heimatkreis erkunden“-Mission ebenfalls mitnehmen. Daher ging es zum Testspiel der A-Ligisten aus Grafenwald gegen die Dorsten-Lembecker A-Ligisten (Kreis Recklinghausen… wenn ich schon mal dabei bin, hier sämtliche Kreise zu nennen).

Der einzige "Ausbau".

Der einzige „Ausbau“.

Der Name „Waldstadion“ ist vielleicht ein wenig irreführend, da der Ground zwar in einem kleinen Wäldchen liegt, aber bei bestem Willen von mir nicht als Stadion bezeichnet werden kann. Der einzige „richtige“ Ausbau ist eine Überdachung des Zuschauerbereichs über eine länge von vielleicht 15 Metern. Ansonsten führt rund um den Kunstrasenplatz ein Weg, welcher als Zuschauerbereich in der Spielklasse aber voll und ganz ausreicht. Kurz hinter der Überdachung führt rechts ein Abzweig des Weges zum Naturrasenplatz der Anlage, der jedoch kaum genutzt wird.

Das Spiel wurde eigentlich lange von Lembeck bestimmt, jedoch schossen die Grafenwalder die Tore. Eins durch einen berechtigten Elfmeter nach circa 30 Minuten und eins kurz danach nach einer schönen Reingabe von der rechten Seite. Danach gab es dann Chancen auf beiden Seiten und das Spiel war eigentlich ausgeglichener, Tore sind allerdings keine mehr gefallen.

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15.01.2017: SV Rhenania 1919 Bottrop – TuS Gahlen 1912

15.01.2017
Sportanlage Arenberg-Fortsetzung
SV Rhenania 1919 Bottrop – TuS Gahlen 1912 1:1
Testspiel
Zuschauer: etwa 25 (Auslastung: 1,25%)/Gäste: mindestens einer (4,00%)

Schöne Aussicht von der Gegengerade auf das Tetraeder.

Schöne Aussicht von der Gegengerade auf das Tetraeder.

Elf Tage später als eigentlich geplant startet auch das neue Groundhopping-Jahr bei mir. Grund dafür waren wetterbedingte Spielabsagen, die in der Winterpause ja nicht gerade selten sind. Auch heute kontrollierte ich bevor ich gefahren bin noch ein paar mal auf fussball.de, ob das Spiel, welches ich geplant hatte, stattfindet. Glücklicherweise ist die Anlage mit dem Auto von mir aus in knapp zehn Minuten zu erreichen, sodass ich bei einer kurzfristigen Absage zumindest nicht schon unterwegs gewesen wäre. Denn dieses Jahr steht bei mir im Zeichen, mal ein paar mehr Grounds aus meinem Heimatkreis (Bottrop/Oberhausen) abzugrasen. So ging es heute zur Rhenania Bottrop auf die Sportanlage Arenberg-Fortsetzung. Der Name kommt von der ehemaligen Zeche, welche zum Teil auf dem Gelände der heutigen Sportanlage war.

Die Hauptgerade mit ein paar Sitzplätzen und Pavillons zum unterstellen.

Die Hauptgerade mit ein paar Sitzplätzen und Pavillons zum unterstellen.

Die Anlage ist seit 2009 in Betrieb und seitdem auch die neue Heimat der Rhenanen, welche nie mein Lieblingsverein in Bottrop werden, da sie damals als ich noch selbst gespielt habe die größten Rivalen meines Vereins waren. Quasi der FC Schalke Bottrops. Auf dieser Anlage jedoch habe ich selber nicht mehr gespielt. Von Fotos, die ich im Internet gesehen habe, wusste ich, dass man den Tetraeder auf der Halde an der Beckstraße von dem Kunstrasenplatz der Anlage aus sehen kann. Daher stand er auf meiner Bottrop/Oberhausen-To-Do-Liste ganz oben. Neben diesem Kunstrasenplatz gibt es auch noch einen Ascheplatz direkt nebenan, von dem aus der Tetraeder ebenfalls zu sehen sein dürfte. Ansonsten bietet die Anlage gar nicht so viel. Die Hauptgerade ist dreistufig ausgebaut und teilweise mit Sitzschalen ausgestattet. Hinter den Stufen stehen Pavillons zum Schutz vor möglichem Regen. Außerdem befinden sich auf der Seite auch das Vereinsheim und die Umkleidekabinen, welche in „würfelförmigen“ Gebäuden sind. Die Gegengerade besitzt nur eine Stufe. Auf der einen Hintertorseite ist eine digitale Anzeigetafel und etwas weiter abseits noch ein kleiner Kinderspielplatz. Das war es dann aber auch schon. Immerhin hat man bei der Planung daran gedacht, dass viele Zuschauer mit dem Auto kommen und hat einen eigenen Parkplatz für circa 80 Autos am Platz errichtet. Für die Kreisliga A, in welcher die Rhenania aktuell spielt, reicht dieser wohl auch meistens aus.

Über das Spiel kann man eigentlich nicht viel schreiben. Man merkte, dass es ein Testspiel war und die Trainer ein wenig rum experimentiert haben. Immerhin hat es für je ein Tor auf jeder Seite gereicht.

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