21.09.2019: SC 1920 Oberhausen – SC Frintrop 05/21

21.09.2019
Fritz-Collet-Sportanlage
SC 1920 Oberhausen – SC Frintrop 05/21 6:4
Bezirksliga Niederrhein 6 (16/19, 84,21%)
Zuschauer: 100 (Auslastung: 2,50%) // Gäste: ~20 (20,00%)
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Kreisliga C Oberhausen-Bottrop 1: 14/15 (93,33%)
FVN Kreis 10: 40/52 (76,92%)

Der dritte Besuch auf dieser Sportanlage und mit diesen dreien habe ich glaub ich alles gesehen, was es hier zu sehen gibt und gab. Zumindest im Bezug auf Fußball. Vor 1,5 Jahren sollten eigentlich der Rasenplatz und der damalige Ascheplatz gemacht werden, da Testspiele im Winter bei einem C-Ligisten aber eher nicht auf Rasen stattfinden, sah man nur das Testspiel der zweiten Mannschaft von TBO gegen die zweite von SC Frintrop auf Asche. Letzte Saison wurde dann das Kreispokalfinale auf der Anlage ausgetragen. Mit diesem Spiel sollte sowohl die Einweihung des Kunstrasens und der Umzug von SC 20 auf diese Anlage gefeiert werden. Ersteres machte dann auch früh klar, es wird wieder auf Platz 2 gespielt, dieses Mal aber auf Kunstrasen. Anfang der Saison bekam ich dann mit, dass SC 20 auch den Rasenplatz nutzt, so wurde unter der Woche über Facebook angefragt, ob es auch für dieses Spiel so sein würde. Eine kryptische Antwort, welche irgendwie meine Frage nicht beantwortete, sorgte nicht wirklich für Sicherheit. Egal, hin da, von der Straße aus sieht man ja schon, ob auf dem Rasen gespielt wird oder nicht, und falls nicht, dann holt man sich am Kiosk um die Ecke ein/zwei Bier und genießt die Sonne im Knappenviertel. Vielleicht wäre man auch noch mal zur alten Anlage von SC 20 gegangen und hätte geguckt, ob die Stadt Oberhausen dort schon mit dem Abriss begonnen hat. Aber: ES WURDE AUF RASEN GESPIELT! Die Sportanlage ist damit komplettiert.

Zum Platz selber: Rasenplatz mit Tartanlaufbahn, welcher auf einer Seite einen dreistufigen Ausbau bietet, welchen er sich mit seinem Nebenplatz teilt – in die Richtung hat er dann aber nur 2 Stufen. Auf der obersten Stufe sind ein paar alte Sitzschalen aus dem Niederrheinstadion angebracht. Nichts besonderes, aber dennoch recht nett.

Das Spiel war ein Fest für jeden neutralen Zuschauer… also mich. Bereits nach zehn Minuten stand es 1:1. Anschließend verschoss SC 20 einen Elfmeter, konnte aber zwischen der 35. Minute und dem Pausenpfiff noch drei mal treffen. Mit 4:1 ging es dann in die Kabine. Und die zweite Halbzeit startete dann noch sehenswerter als die erste. Frintrop verkürzte nach 52 Minuten. Zwei Minuten später stelle SC 20 dann wieder den alten Abstand her und nur drei Minuten danach verkürzte Frintrop wieder. Leider war Frintrop aber nie gefährlich genug, um diesen zwei Tore Rückstand noch weiter zu verkürzen und das Spiel noch spannender zu machen. Nach 70 Minuten konnte SC 20 dann wieder auf 3 Tore Differenz stellen und zehn Minuten vor Schluss traf Frintrop noch mal zum 6:4. Zehn Tore an einem Samstag Nachmittag in der Bezirksliga… das ist Fußball!

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17.09.2019: Post SV Oberhausen 1931 – SV Fortuna Bottrop 1932

17.09.2019
Sportanlage Herderstraße (Revisit)
Post SV Oberhausen 1931 – SV Fortuna Bottrop 1932 0:3
Kreispokal Oberhausen-Bottrop (2. Runde, IX. vs. VII.)
Zuschauer: 46 (Auslastung: 1,84%) // Gäste: ~30 (65,22%)
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Kreisliga B Oberhausen-Bottrop 1: 15/19 (78,95%)

Statt nach Buschhausen zu fahren und einen neuen Ground im Kreis 10 zu machen, fuhr man lieber mal wieder zu einem Spiel der Fortuna… das erste Spiel diese Saison. In der zweiten Runde des Kreispokals ging es für den Titelverteidiger an die Herderstraße in Oberhausen zum Post SV. Kreisliga B gegen Bezirksliga, doch tat man sich bei schwierigen Lichtverhältnissen – erst gar kein Flutlicht, dann irgendwann Flutlicht, welches aber auch irgendwie nicht wirklich gut war – ein wenig schwer. Nach 13 Minuten erzielte man das 0:1 durch einen Foulelfmeter. Etwa zehn Minuten später sorgte ein langer Ball auf die rechte Seite für das 0:2. Und in der 30. Minute zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt, nachdem der Torhüter von Post einen Angreifer unfassbar dämlich umgehauen hat. 0:3 nach einem drittel der Spielzeit. Fortuna schaltete danach ein bis zwei Gänge runter, was gerade in der zweiten Hälfte für Chancen des B-Ligisten sorgte. Doch es blieb bei 0:3, was am Ende verdient, aber in seiner Entstehung auch ein wenig glücklich war.

Die Sportanlage Herderstraße wurde vor zwei Jahren bereits besucht, bei einem Spiel der A-Jugend von Post gegen die der SpVgg Sterkrade-Nord. Auf beiden Längsseiten befindet sich ein Erdwall und hinter einem Tor das Vereinsheim. Das war an „Ausbau“ auch schon alles. Die Banden und Trainerbänke sind teilweise mit Graffiti bunt gemacht worden, aber ich glaube das war nicht vom Verein aus. Wenige Meter hinter dem südlichen Erdwall befindet sich die Stadtgrenze Oberhausen/Mülheim… sieht man zwar nicht, aber keine Ahnung, was man sonst noch hätte schreiben können und der Absatz war noch so kurz…

Mehr Fotos: FB-Link (die ohne Logo sind von vor 2 Jahren)

18.08.2019: SV Sarajevo Oberhausen 1992 II – SV Adler Osterfeld 1922 II

18.08.2019
Sportanlage Buchenweg
SV Sarajevo Oberhausen 1992 II – SV Adler Osterfeld 1922 II 0:9
Kreisliga C Oberhausen-Bottrop 3 (15/15, 100%)
Zuschauer: 18 (Auslastung: 0,60%) // Gäste: 5 (27,78%)
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Kreisliga A Oberhausen-Bottrop: 13/16 (81,25%)

Im strömenden Regen Kreisliga C auf Asche gucken, was kann es schöneres geben? Naja, ich hätte den Ground ja auch – wie es ursprünglich auch vor der Saison geplant war – mit der ersten Mannschaft von Sarajevo machen in der Kreisliga A machen können, jedoch sah ich nach der Kreisliga-Einteilung des Kreis 10, dass mir aus der C3 nur noch dieser eine Ground fehlte… und dann macht man den Ground doch auch mit einem C-Liga-Match. Der Ascheplatz wird ringsum von einem Erdwall umgeben, welcher aber nur noch auf einer Seite begehbar ist, da die anderen Seiten alle zugewuchert sind. Zugewuchert ist teilweise auch der Platz… man merkt, dass Sarajevo nicht die höchste Priorität der Stadt Oberhausen hat.

Die Schlammschlacht von Sarajevo startete mit einer guten Chance der Heimmannschaft – welche diese Saison erst neu gemeldet wurde – , was allerdings auch gefühlt eine von zwei richtigen Chancen in den kompletten 90 Minuten war. Die Adler aus Osterfeld spielten letzte Saison oben in ihrer Gruppe mit, bevor der Verein sich nach einer Ausschreitung in einem Ligaspiel gezwungen sah, die Mannschaft aus disziplinarischen Gründen abzumelden. Ob von dieser Mannschaft noch viele Spieler übrig sind, kann ich leider nicht sagen. Die erste Halbzeit gestaltete sich dann eigentlich recht ausgeglichen, nur ein (haltbarer) Fernschuss von einem Osterfelder, mit dem ich in der Jugend zusammen gespielt habe, sorgte für etwas zählbares. In der zweiten Halbzeit ging bei Sarajevo dann nicht mehr viel und Adler entschied sich am ersten Spieltag schon mal die Tordifferenz aufzubessern. Am Ende stand es 0:9, was auch in der Höhe durchaus in Ordnung ging.

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17.03.2019: SV Adler Osterfeld 1922 – SV Fortuna Bottrop 1932

03.04.2016: SV Adler Osterfeld – SpVgg Sterkrade 06/07 (mein allererster Bericht hier)

17.03.2019
Waldstadion Rothebusch
SV Adler Osterfeld 1922 – SV Fortuna Bottrop 1932 4:3
Bezirksliga Niederrhein 4
Zuschauer: 150 (Auslastung: 3,52%) // Gäste: ~30 (20,00%)

Fortuna Gastspiel in einem der schönsten Stadien des Kreises Oberhausen-Bottrop. Die Haupttribüne ist mit roten und weißen Sitzschalen ausgestattet und hinter dem südlichen Tor befinden sich noch 5 Stufen Ausbau (der ehemalige Gästeblock). Richtig schöne Anlage.
Das Spiel selber war von beiden Teams unter ihren Möglichkeiten, wobei Adler natürlich einen Tobias Hauner vorne drin hat, der alleine Spiele entscheiden kann. Am Ende kam Fortuna dann sogar noch auf ein Tor ran, aber das hat dann auch nicht mehr gereicht. In zwei Aufeinandertreffen diese Saison sind 15 Tore gefallen und das Kreispokalspiel zwischen diesen beiden Mannschaften, welches Mittwoch ausgefallen ist, kommt auch noch. Da sind viele Tore also garantiert.

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03.03.2019: SC 1920 Oberhausen – SV Fortuna Bottrop 1932

03.03.2019
Sportplatz am Knappenmarkt
SC 1920 Oberhausen – SV Fortuna Bottrop 1932 1:2
Bezirksliga Niederrhein 4
Zuschauer: ~75 (Auslastung: 3,00%) // Gäste: ~25 (33,33%)

Wurde ja auch langsam Zeit, dass bei mir der Knappenmarkt fällt… so ganz lange wird hier ja nicht mehr gespielt (SC 20 zieht zur Mellinghofer Straße auf die Anlage von TBO). Wobei der Platz bis auf drei Stufen und ein paar Sitzschalen nicht wirklich was zu bieten hat… jedoch die Legenden und Mythen, die rund um diesen Ground erzählt werden, machen ihn besuchenswert. Naja, mehr als ein Mal brauche ich das auch nicht, weil das hier nicht gerade die angenehmste Gegend Oberhausens ist, aber noch mal wird Fortuna hier ja auch nicht spielen.
Dazu: Schlammschlacht-Auswärtssieg!!

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09.10.2018: SuS 21 Oberhausen – SC Glück-Auf Sterkrade 1937

09.10.2018
Sportplatz an der Schleuse
SuS 21 Oberhausen – SC Glück-Auf Sterkrade 1937 1:1
Kreisliga A Oberhausen-Bottrop
Zuschauer: 80 (Auslastung: 5,33%) // Gäste: ~15 (18,75%)
FVN-Kreis 10: 36/51 (70,59%)

Kapitel 36 der Mission Kreis 10 am Niederrhein:
Nachdem ich das Pokalspiel des SV Fortuna vor drei Wochen verpasst habe (jaja, ich war ausnahmsweise mal wieder beim Profifußball), habe ich die Chance des Nachhol-/Wiederholungsspiels (Sonntag verletzte sich der Schiedsrichter) am Dienstagabend genutzt.
Asche ohne alles, aber immerhin nette Leute.

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04.04.2018: SG Hibernia Alstaden 1987 – FC Polonia Bottrop 2000 II

04.04.2018
Sportplatz Betriebssport-Kreisverband
SG Hibernia Alstaden 1987 – FC Polonia Bottrop 2000 II 1:4
Kreisliga C Oberhausen-Bottrop 4
Zuschauer: 30 (Auslastung: 6,00%) // Gäste: 2 (6,66%)
Ground: 164 // Kreisliga C OB/BOT 4: 13/17

Es ist mal wieder eine längere Pause hier auf dem Blog gewesen, was daran lag, dass ich kaum neue Grounds gemacht habe und keine Zeit hatte, über die wenigen zu schreiben, die neu waren. Aber mit dem gestrigen Spiel des Ligafußballneulings Hibernia Alstaden gegen die Zweitvertretung von Polonia Bottrop. Hibernia spielte bis zur Saison 2016/17 im BKV (Betriebssport-Kreisverband), entschied sich aber dazu, diese Saison in der Kreisliga C anzutreten. Daher ist die Heimspielstätte der Alstadener auch der Sportplatz des BKV direkt am Ruhrpark, welcher nur knappe 250 Meter entfernt vom Mülheimer Ruhrstadion liegt. Die Randlage im Kreis Oberhausen-Bottrop sorgt auch dafür, dass mit diesem Platz ein Entfernungsrekord (also längste Luftlinie Wohnort zum Platz) im „Projekt Heimatkreis“ für die Ewigkeit aufgestellt wurde. Der Ascheplatz ist auf der Eingangsseite zu etwa zwei Drittel für Zuschauer zugänglich und bietet dort mit zwei Stufen über etwa ein Viertel der Spielfeldlänge sogar ein wenig Ausbau. Oben befinden sich Sitzgelegenheiten der Gastronomie, bei der ein hopfenhaltiges Kaltgetränk zu einem sehr fairen Kurs von einem Euro angeboten wird. Die gegenüberliegende Seite ist nur zu etwa einem Viertel für Zuschauer zugänglich. Auf der kompletten Anlage herrschte ein unfassbar sympathisches Klima, sodass ich mir vorstellen könnte, diesen Verein noch mal zu Besuchen (vielleicht mal im Sommer bei richtig gutem Wetter).

Das Hinspiel der beiden Mannschaften ging mit 8:0 deutlich an die Bottroper. Und auch dieses Mal ging der Tabellenachte nach nur sieben Minuten in Führung. Danach blieb Polonia am Drücker und erzielte in der 26. Minute das 0:2. Das schien so etwas wie ein Weckruf für die Gastgeber gewesen zu sein, denn ab da bis zur Halbzeit war es ein offenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Chancen von Hibernia doch noch ein bisschen besser waren. Jedoch blieben alle Chancen ungenutzt, sodass es mit dem 0:2 in die Kabine ging. Im zweiten Durchgang investierte der FCP wieder mehr und überwindete noch zwei mal den Torhüter von Hibernia (62. und 84. Minute). In der 87. Minute schafften die Alstadener zumindest noch den Ehrentreffer zum 1:4 Entstand.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1420264651411410