30.10.2016: VfR Fischeln – ETB Schwarz-Weiß Essen

30.10.2016
Bezirkssportanlage Fischeln Platz 2
VfR Fischeln – ETB Schwarz-Weiß Essen 0:3
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 231 (Auslastung: 11,55%)/Gäste: ~35 (15,15%)

Wunderbares Herbstwetter in Krefeld Fischeln.
Wunderbares Herbstwetter in Krefeld Fischeln.

Neben dem KFC, den ich am Ende der letzten Saison besuchte, hat die Stadt Krefeld noch einen zweiten Oberligisten zu bieten. Dieser kommt aus dem Stadtteil Fischeln und spielt seine Heimspiele an der dortigen Bezirkssportanlage. Leider ist dies ein wenig spektakulärer Ground der Oberliga, da die komplette Anlage keinen Ausbau hat. Am Rasenplatz befinden sich zwei Stufen über die komplette Feldlänge, die als Stehplätze dienen. Die Mannschaft des VfR Fischeln spielt allerdings auf dem Kunstrasenplatz, welcher nicht mal das bietet. An der Anlage gibt es auch keine Bänke für ältere Zuschauer und wir wissen alle, dass der Amateurfußball ein Rentnermagnet ist. Doch auch diese müssen bei Spielen in Fischeln wohl oder übel stehen.

Anzeigetafel in Richtung des Kunstrasenplatzes-
Anzeigetafel in Richtung des Kunstrasenplatzes.

Zum Spiel: Die interessante erste Halbzeit ohne die ganz großen Chancen, aber dennoch gut anzusehen, endete ohne Tore. Doch kurz nach Wiederanpfiff zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt im Fischelner Strafraum. Ob es wirklich ein Strafstoß war oder nicht konnte ich aus meiner Position nicht beurteilen. Der Schütze der Essener verwandelte ihn souverän zum 0:1. Wenige Minuten später lag der Ball dann auch schon ein zweites mal im Tor. Ein Freistoß, der aus meiner Position aussah wie eine Flanke, landete irgendwie im Netz. Dabei sah der Torwart der grün-weißen nicht gut aus, vor allem da ich glaube, dass der Ball von niemandem mehr berührt wurde. Der VfR warf anschließend alles nach vorne und hatte auch ein paar gute Strafraumszenen, jedoch fehlt die Gefahr bei den Schüssen oftmals. Kurz vor Schluss nutzten die Essener dann noch mal die Räume und erhöhten auf 0:3. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Eventuell war das Resultat am Ende ein Tor zu hoch, aber verdient war es allemal. Und ich habe meinem Ruf als Heimmannschaftspechbringer wieder alle Ehre gemacht.

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05.06.2016: KFC Uerdingen 05 – 1. FC Mönchengladbach

05.06.2016
Grotenburg-Stadion
KFC Uerdingen 05 – 1. FC Mönchengladbach 5:0
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 1.015 (Auslastung: 2,94%)/Gäste: nicht identifizierbar

Gegengerade des Grotenburg-Stadions
Gegengerade des Grotenburg-Stadions

Nach mehr als drei Monaten komme ich endlich mal dazu, diesen Beitrag fertig zu stellen. Zwischenzeitlich hatte ich leider auch vergessen, dass dieser noch gar nicht fertig ist. 😀 Sorry!

Einer der markanten Flutlichmasten des Grotenburg-Stadions von außerhalb des Stadions.
Einer der markanten Flutlichtmasten des Grotenburg-Stadions vom Parkplatz vor dem Stadion.

Knapp 30 Jahre nach dem „Wunder der Grotenburg“, bei dem der damals noch als Bayer 05 Uerdingen spielende Verein aus Krefeld spektakulär mit 7:3 gegen Dynamo Dresden gewann und so vor 22.000 Zuschauern den Einzug in das Halbfinale des Europapokals der Pokalsieger und somit den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte feiern konnte. Inzwischen ist der Verein in der fünftklassigen Oberliga Niederrhein angekommen. Dort finden auch keine 22.000 Fans mehr den Weg in die Grotenburg, sondern noch – für Oberliga-Verhältnisse immer noch sehr starke – knapp 1.000 Zuschauer. Dazu muss gesagt werden, dass in dieser Saison die Ultras der Krefelder in dieser Saison keine Spiele besucht haben und der Aufstieg verpasst war. Außerdem waren keine (bzw. keine erkennbaren) Gästeanhänger zu sehen. Dennoch war die Stimmung alles andere als schlecht. Die Krefelder Fans im Stehbereich waren gut drauf und haben auch Stimmung gemacht. Nicht durchgehend, wie es Ultras tun würden, aber dafür ehrlich und für das Team. Dieses bedankte sich an diesem sonnigen und warmen Tag mit einem 5:0-Sieg zum Saisonabschluss.

 

Das Stadion selber hat schon deutlich bessere Zeiten gesehen, aber da weder Stadt noch Verein das nötige Geld haben, um Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten durchführen zu lassen, verwundert dies eher weniger. Aber meiner Meinung nach ist dies nicht so schlimm, wie es in anderen Berichten, die ich vor dem Besuch gelesen habe, dargestellt wurde. Ja, die Wände der Toilettenräume waren schon beklebt mit Stickern von sämtlichen Ultras-Gruppierungen Deutschlands, die Sitzschalen haben das oben erwähnte Wunder der Grotenburg auch nur knapp verpasst und die beiden Hintertortribünen sind gesperrt, aber im Großen und Ganzen fühlt man sich als Fußball-Nostalgiker hier wohl.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=939696932801520