22.09.2019: DJK Eintracht Borbeck 1967 – BF Bergeborbeck 1968 II

22.09.2019
Sportplatz Don-Bosco-Gymnasium
DJK Eintracht Borbeck 1967 – BF Bergeborbeck 1968 II 5:2
Kreisliga C Essen 1 (7/12, 58,33%)
Zuschauer: ~50 (Auslastung: 25,00%) // Gäste: ~10 (20,00%)

Es war mal wieder an der Zeit für einen sonntäglichen Doppler. Das Nachmittagsspiel war fest geplant, so wurde nur noch etwas gesucht, was zeitlich mit diesem passt. So fiel die Wahl auf Eintracht Borbeck, die am Don-Bosco-Gymnasium spielen. Ein Platz mit sehr merkwürdigen Abmaßen und zwischen Auslinie und Wand teilweise nicht mal einem Meter. Für Zuschauer gibt es auf einer Seite einen Bereich, der etwa die halbe Spielfeldlänge breit ist, jedoch stehen die meisten Zuschauer (die Anhänger der Eintracht) im Hintertorbereich des südlichen Tores. Die Kapazität wird bei europlan-online.de mit gerade einmal 200 angegeben.

Doch der Ground war nicht das einzige kuriose an diesem Spiel. So ging mit den Ballfreunden der Außenseiter mit einer 1:2 Führung in die Halbzeit. Eintracht war einfach ungefährlich und die BF schossen mit einem Traumtor das 0:1 und gingen etwa zehn Minuten nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich wieder in Führung. Doch nach der Pause drehte die Eintracht das Spiel innerhalb von nur zehn Minuten und konnte bis zum Schluss sogar noch zwei Tore drauf legen. Bei den Ballfreunden war am Ende auch einfach die Luft raus.

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21.09.2019: SC 1920 Oberhausen – SC Frintrop 05/21

21.09.2019
Fritz-Collet-Sportanlage
SC 1920 Oberhausen – SC Frintrop 05/21 6:4
Bezirksliga Niederrhein 6 (16/19, 84,21%)
Zuschauer: 100 (Auslastung: 2,50%) // Gäste: ~20 (20,00%)
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Kreisliga C Oberhausen-Bottrop 1: 14/15 (93,33%)
FVN Kreis 10: 40/52 (76,92%)

Der dritte Besuch auf dieser Sportanlage und mit diesen dreien habe ich glaub ich alles gesehen, was es hier zu sehen gibt und gab. Zumindest im Bezug auf Fußball. Vor 1,5 Jahren sollten eigentlich der Rasenplatz und der damalige Ascheplatz gemacht werden, da Testspiele im Winter bei einem C-Ligisten aber eher nicht auf Rasen stattfinden, sah man nur das Testspiel der zweiten Mannschaft von TBO gegen die zweite von SC Frintrop auf Asche. Letzte Saison wurde dann das Kreispokalfinale auf der Anlage ausgetragen. Mit diesem Spiel sollte sowohl die Einweihung des Kunstrasens und der Umzug von SC 20 auf diese Anlage gefeiert werden. Ersteres machte dann auch früh klar, es wird wieder auf Platz 2 gespielt, dieses Mal aber auf Kunstrasen. Anfang der Saison bekam ich dann mit, dass SC 20 auch den Rasenplatz nutzt, so wurde unter der Woche über Facebook angefragt, ob es auch für dieses Spiel so sein würde. Eine kryptische Antwort, welche irgendwie meine Frage nicht beantwortete, sorgte nicht wirklich für Sicherheit. Egal, hin da, von der Straße aus sieht man ja schon, ob auf dem Rasen gespielt wird oder nicht, und falls nicht, dann holt man sich am Kiosk um die Ecke ein/zwei Bier und genießt die Sonne im Knappenviertel. Vielleicht wäre man auch noch mal zur alten Anlage von SC 20 gegangen und hätte geguckt, ob die Stadt Oberhausen dort schon mit dem Abriss begonnen hat. Aber: ES WURDE AUF RASEN GESPIELT! Die Sportanlage ist damit komplettiert.

Zum Platz selber: Rasenplatz mit Tartanlaufbahn, welcher auf einer Seite einen dreistufigen Ausbau bietet, welchen er sich mit seinem Nebenplatz teilt – in die Richtung hat er dann aber nur 2 Stufen. Auf der obersten Stufe sind ein paar alte Sitzschalen aus dem Niederrheinstadion angebracht. Nichts besonderes, aber dennoch recht nett.

Das Spiel war ein Fest für jeden neutralen Zuschauer… also mich. Bereits nach zehn Minuten stand es 1:1. Anschließend verschoss SC 20 einen Elfmeter, konnte aber zwischen der 35. Minute und dem Pausenpfiff noch drei mal treffen. Mit 4:1 ging es dann in die Kabine. Und die zweite Halbzeit startete dann noch sehenswerter als die erste. Frintrop verkürzte nach 52 Minuten. Zwei Minuten später stelle SC 20 dann wieder den alten Abstand her und nur drei Minuten danach verkürzte Frintrop wieder. Leider war Frintrop aber nie gefährlich genug, um diesen zwei Tore Rückstand noch weiter zu verkürzen und das Spiel noch spannender zu machen. Nach 70 Minuten konnte SC 20 dann wieder auf 3 Tore Differenz stellen und zehn Minuten vor Schluss traf Frintrop noch mal zum 6:4. Zehn Tore an einem Samstag Nachmittag in der Bezirksliga… das ist Fußball!

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17.09.2019: Post SV Oberhausen 1931 – SV Fortuna Bottrop 1932

17.09.2019
Sportanlage Herderstraße (Revisit)
Post SV Oberhausen 1931 – SV Fortuna Bottrop 1932 0:3
Kreispokal Oberhausen-Bottrop (2. Runde, IX. vs. VII.)
Zuschauer: 46 (Auslastung: 1,84%) // Gäste: ~30 (65,22%)
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Kreisliga B Oberhausen-Bottrop 1: 15/19 (78,95%)

Statt nach Buschhausen zu fahren und einen neuen Ground im Kreis 10 zu machen, fuhr man lieber mal wieder zu einem Spiel der Fortuna… das erste Spiel diese Saison. In der zweiten Runde des Kreispokals ging es für den Titelverteidiger an die Herderstraße in Oberhausen zum Post SV. Kreisliga B gegen Bezirksliga, doch tat man sich bei schwierigen Lichtverhältnissen – erst gar kein Flutlicht, dann irgendwann Flutlicht, welches aber auch irgendwie nicht wirklich gut war – ein wenig schwer. Nach 13 Minuten erzielte man das 0:1 durch einen Foulelfmeter. Etwa zehn Minuten später sorgte ein langer Ball auf die rechte Seite für das 0:2. Und in der 30. Minute zeigte der Schiedsrichter wieder auf den Punkt, nachdem der Torhüter von Post einen Angreifer unfassbar dämlich umgehauen hat. 0:3 nach einem drittel der Spielzeit. Fortuna schaltete danach ein bis zwei Gänge runter, was gerade in der zweiten Hälfte für Chancen des B-Ligisten sorgte. Doch es blieb bei 0:3, was am Ende verdient, aber in seiner Entstehung auch ein wenig glücklich war.

Die Sportanlage Herderstraße wurde vor zwei Jahren bereits besucht, bei einem Spiel der A-Jugend von Post gegen die der SpVgg Sterkrade-Nord. Auf beiden Längsseiten befindet sich ein Erdwall und hinter einem Tor das Vereinsheim. Das war an „Ausbau“ auch schon alles. Die Banden und Trainerbänke sind teilweise mit Graffiti bunt gemacht worden, aber ich glaube das war nicht vom Verein aus. Wenige Meter hinter dem südlichen Erdwall befindet sich die Stadtgrenze Oberhausen/Mülheim… sieht man zwar nicht, aber keine Ahnung, was man sonst noch hätte schreiben können und der Absatz war noch so kurz…

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14.09.2019: TuB Bocholt 1907 – SV Emmerich-Vrasselt 1912

14.09.2019
Stadion Hagensweiden im Sportzentrum Südwest
TuB Bocholt 1907 – SV Emmerich-Vrasselt 1912 1:1
Bezirksliga Niederrhein 5 (11/23 // 47,83%)
Zuschauer: 58 (Auslastung: 1,93%) // Gäste: ~10 (17,24%)

Nach einer Bahn-Odyssee über Borken nach Bocholt, ist man am Ende doch noch angekommen im Sportzentrum Südwest. Da man vorher via Facebook nachgefragt hatte, ob im Stadion Hagensweiden oder auf dem Kunstrasen nebenan gespielt wird, ging es durch das Sportzentrum geradewegs in Richtung des heutigen Spielorts. Der Anpfiff war leider bereits ein paar Minuten her (danke Deutsche Bahn…), jedoch hatte man nichts verpasst. Naja, allgemein hätte man nicht viel verpasst, wenn man nicht zu diesem Spiel gefahren wäre, denn es war kein gutes Bezirksliga Spiel. Vor allem überraschte das schwache Auftreten des TuB, welcher die letzten beiden Jahre oben mitspielte. In diesem Spiel war davon aber sehr wenig zu sehen. Der SV Vrasselt hat aber auch nicht so viel geboten, was am Ende in einem fairen 1:1 endete, welches auch 0:0 hätte enden können.

Das Stadion Hagensweiden im Sportzentrum Südwest besteht aus einem Rasenplatz mit Aschelaufbahn. Es bietet auf einer Seite Ausbau in Form von vier Stufen über die komplette Spielfeldlänge, welche in der Mitte von einer Tribüne unterbrochen werden. Unter dieser Tribüne befinden sich ebenfalls vier Stufen und ein kleiner Bereich zum sitzen. Schöne Anlage.

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08.09.2019: SV Bayer Wuppertal 1952 – TSV Union Wuppertal 1920

08.09.2019
Sportpark Rutenbeck
SV Bayer Wuppertal 1952 – TSV Union Wuppertal 1920 4:2
Kreisliga A Wuppertal-Niederberg (1/19, 5,25%)
Zuschauer: 47 (Auslastung: 1,88%) // Gäste: ~10 (21,28%)

Wuppertal, bzw. die damalige Stadt Elberfeld, welche heute ein Teil von Wuppertal ist, ist der Gründungsort und nach wie vor ein Standort eines großen Chemiekonzerns. Dieser stellt mehrere Betriebssportvereine, wovon einer sogar in der Bundesliga spielt. Diese vier Vereine hören auf die Namen TSV Bayer 04 Leverkusen, SC Bayer 05 Uerdingen, TSV Bayer Dormagen 1920 und eben SV Bayer Wuppertal 1952. Letztere haben vor gar nicht so langer Zeit erst ihren eigenen Sportplatz auf dem Vereinsgelände bekommen. Dieser ist für Zuschauer nur auf einer Seite geöffnet, bietet dort aber drei Stufen und fest installierte Schirme, welche bei diesem Wetter recht praktisch waren. Keine Anlage, die man unbedingt gesehen haben muss.

Das Spiel hingegen war etwas interessanter. Die Union, welche nach fünf Spielen mit nur drei Punkten im Tabellenkeller hing, präsentierte sich in der Verteidigung gut und kam immer wieder über Konter gefährlich vor das Bayer-Tor. So fiel kurz nach der Pause das 0:2. Jedoch schien am Ende dann die Luft raus zu sein, sodass Bayer, welche sich bis dahin im Tabellenmittelfeld befanden, das Spiel noch drehen konnten und 4:2 gewannen.

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08.09.2019: SC Breite Burschen Barmen 1996 – TSV Gruiten 1884 II

08.09.2019
Sportplatz Rauental
SC Breite Burschen Barmen 1996 – TSV Gruiten 1884 II 1:4
Kreisliga B Wuppertal-Niederberg 1 (2/19 // 10,53%)
Zuschauer: ~90 (Auslastung: 3,00%) // Gäste: nicht erkennbar

Die Wuppertaler Schwebebahn ist wohl den meisten ein Begriff und auch beim Fußball kann in Wuppertal die Schwebebahn besucht werden, denn bei den Breiten Buschen Barmen steht seit einiger Zeit ein alter Wagen der Schwebebahn auf der Anlage. Dieser befindet sich auf einem hohen Erdwall beim Vereinsheim und Terrassen und ist auch begehbar. Die Terrasse ist noch mit schönen Sitzgruppen ausgestattet und einer Theke, die aus Bierkästen zusammengebaut ist. Insgesamt sehr schicke Sache.

Das Spiel des Drittletzten gegen den Letzten war – wie fast schon zu erwarten war – nur bedingt ein sportlicher Leckerbissen, aber man hat auch schon schlechteres gesehen. Am Ende gewinnt der Gast aus Haan dann mit 4:1 und gibt die rote Laterne ab. Für die Barmener breiten Burschen geht es einen Platz nach unten und man hat nur noch den SC Uellendahl 1997 hinter sich. So ist man bereits am sechsten Spieltag im Abstiegskampf angekommen, den man hoffentlich für sich entscheidet, denn dieser Ground wäre in der Kreisliga C verschwendet… viel zu nice.

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29.08.2019: SC Werden-Heidhausen 1887 – DJK Blau-Weiß Mintard 1950

29.08.2018
Sportpark Löwental
SC Werden-Heidhausen 1887 – DJK Blau-Weiß Mintard 1950 1:4
Kreispokal Essen (1. Runde, VII. vs. VI.)
Zuschauer: ~80 (Auslastung: 1,60%) // Gäste: ~25 (31,25%)
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Bezirksliga Niederrhein 6: 15/19 (78,95%)

Die erste Runde des Essener Kreispokals wurde in der letzten Augustwoche ausgespielt und mich zog es zum Duell Bezirksliga gegen Landesliga – Werden-Heidhausen gegen Mintard. Die Mülheimer Gäste – der einzige Mülheimer Verein im Kreis Essen – sind letzte Saison in die sechste Liga aufgestiegen, während die Gastgeber aus dem Essener Süden in die siebte Liga aufstiegen. Rollen sind also einigermaßen klar verteilt. So sah das Spiel dann auch über weite Strecken aus. Mintard kontrollierte und erzielte früh das Führungstor. Die Landesligisten ließen sich aber immer wieder zu Fehlern hinreißen, wodurch Werden auch nach vorne spielen konnte. Nach 25 Minuten fiel dann das 0:2, welches Mintard etwas mehr Sicherheit geben konnte. Mit dem Halbzeitpfiff knallte ein Werdener den Ball an die Unterkante der Latte, von wo aus dieser ins Tor sprang. 1:2 also zur Pause. Nach der Pause war das Spiel dann kurzzeitig etwas offener, jedoch sorgte ein Doppelpack nach etwa 70 Minuten für die Entscheidung für Mintard. Danach passierte auch nicht mehr viel, was im Gedächtnis blieb.

Die Sportanlage in Essen-Werden befindet sich zwischen Bahn und Ruhr und besteht aus einem Kunstrasenplatz mit einer dreispurigen Laufbahn und einem Kunstrasenkleinfeld nebenan. Dazu kommt noch ein Beachvolleyball-Bereich und eine Sporthalle. Das Hauptfeld bietet auf der Straßenseite acht unüberdachte Stufen Ausbau, die Gegenseite wird durch einen Erdwall zum Kleinfeld und den Beachvolleyballern abgegrenzt. In der Kurve befindet sich das moderne Vereinsheim und die Sporthalle. Recht schicke Anlage, die bei der Bahnhofsnähe hätte viel früher besucht werden können.

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