18.08.2019: SV Sarajevo Oberhausen 1992 II – SV Adler Osterfeld 1922 II

18.08.2019
Sportanlage Buchenweg
SV Sarajevo Oberhausen 1992 II – SV Adler Osterfeld 1922 II 0:9
Kreisliga C Oberhausen-Bottrop 3 (15/15, 100%)
Zuschauer: 18 (Auslastung: 0,60%) // Gäste: 5 (27,78%)
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Kreisliga A Oberhausen-Bottrop: 13/16 (81,25%)

Im strömenden Regen Kreisliga C auf Asche gucken, was kann es schöneres geben? Naja, ich hätte den Ground ja auch – wie es ursprünglich auch vor der Saison geplant war – mit der ersten Mannschaft von Sarajevo machen in der Kreisliga A machen können, jedoch sah ich nach der Kreisliga-Einteilung des Kreis 10, dass mir aus der C3 nur noch dieser eine Ground fehlte… und dann macht man den Ground doch auch mit einem C-Liga-Match. Der Ascheplatz wird ringsum von einem Erdwall umgeben, welcher aber nur noch auf einer Seite begehbar ist, da die anderen Seiten alle zugewuchert sind. Zugewuchert ist teilweise auch der Platz… man merkt, dass Sarajevo nicht die höchste Priorität der Stadt Oberhausen hat.

Die Schlammschlacht von Sarajevo startete mit einer guten Chance der Heimmannschaft – welche diese Saison erst neu gemeldet wurde – , was allerdings auch gefühlt eine von zwei richtigen Chancen in den kompletten 90 Minuten war. Die Adler aus Osterfeld spielten letzte Saison oben in ihrer Gruppe mit, bevor der Verein sich nach einer Ausschreitung in einem Ligaspiel gezwungen sah, die Mannschaft aus disziplinarischen Gründen abzumelden. Ob von dieser Mannschaft noch viele Spieler übrig sind, kann ich leider nicht sagen. Die erste Halbzeit gestaltete sich dann eigentlich recht ausgeglichen, nur ein (haltbarer) Fernschuss von einem Osterfelder, mit dem ich in der Jugend zusammen gespielt habe, sorgte für etwas zählbares. In der zweiten Halbzeit ging bei Sarajevo dann nicht mehr viel und Adler entschied sich am ersten Spieltag schon mal die Tordifferenz aufzubessern. Am Ende stand es 0:9, was auch in der Höhe durchaus in Ordnung ging.

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17.08.2019: TV Jahn Hiesfeld 1906 – SV 09/35 Wermelskirchen

17.08.2019
Sportzentrum Hiesfeld / Stadion Am Freibad
TV Jahn Hiesfeld 1906 – SV 09/35 Wermelskirchen 4:0
Landesliga Niederrhein 1 (8/18, 44,44%)
Zuschauer: 60 (Auslastung: 0,80%) // Gäste: ~15 (25,00%)

Nach über einem Monat ging es endlich mal wieder zum Fußball. Und dafür ging es zum Oberliga-Absteiger TV Jahn Hiesfeld aus Dinslaken. Vor über zwei Jahren sollte hier eigentlich schon ein Spiel besucht werden, doch damals spielte man gegen den SC West aus Düsseldorf, welcher ebenfalls in der Saison 2018/19 aus der Oberliga abstieg, auf dem Kunstrasenplatz an der Dorfstraße. Doch dieses Mal sollte es dann endlich mit dem Stadion klappen. Der von einer Laufbahn umgebenen Rasenplatz bietet auf der einen Seite zehn Stufen, auf der anderen Seite wird eine mobile Sitztribüne für die Heimspiele des TV Jahn aufgebaut. Die Kurven bilden ansteigende Rasenwälle, um die Höhe der zehn Stufen auf der einen Seite auszugleichen. Parallel zum Bundesliga-Auftakt und bei nicht ganz so gutem Wetter verirrten sich nur etwa 60 Zuschauer auf die Anlage (offizielle Angabe, habe selber nicht gezählt, würde aber auch so 60-70 schätzen), wodurch es schon ziemlich leer wirkte. Da spielte natürlich neben dem Profi-Gekicke im TV auch noch die weite Anreise der Gäste mit rein.

Das Spiel war eher denkwürdig. Es ging hin und her, Chancen auf beiden Seiten, die sich größtenteils durch schlechte Abwehrarbeit ergaben, aber auch durch schlechte Sturmleistungen größtenteils kläglich vergeben wurden. Nicht wirklich Landesliga-Niveau, was sich da zeigte. Nach rund 60 Minuten sorgte dann jedoch ein sehenswerter Schuss für die Führung der Gastgeber. Bei diesen ist im Anschluss auch endlich der Knoten geplatzt und den Bezirksliga Aufsteigern aus Wermelskirchen ging langsam die Luft aus. Als Schiedsrichterin Christina Junkers dann zum Schlusspfiff ansetzte, lag der Ball zum vierten Mal im Netz hinter dem Wermelskirchener Schlussmann. Am Ende ein verdienter Sieg, auch wenn er meiner Meinung nach etwas zu hoch war.

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14.07.2019: FC Polonia Wuppertal 2005 – Allgemeiner SV Wuppertal 1872

14.07.2019
Sportplatz Waldkampfbahn
FC Polonia Wuppertal 2005 – Allgemeiner SV Wuppertal 1872 3:5 (n.E., 1:1)
GA-Pokal (Achtelfinale, IX. vs. VII.)
Zuschauer: 30 (Auslastung: 0,75%) // Gäste: ~5 (16,67%)
Kreisliga B Wuppertal-Niederberg 1: 1/18 (5,56%)

Das erste Spiel in der neuen Saison und, da man ja eigentlich nie Bock auf Testspiele hat, direkt ein Pokalspiel raus gesucht. Der GA-Pokal ist so eine Art kleiner Kreispokal, welcher im Kreis Wuppertal-Niederberg jedes Jahr vor dem Start der Liga ausgetragen wird. Es handelt sich hierbei also um ein Pflichtspiel, auch wenn der Stellenwert des GA-Pokals nicht der höchste zu sein scheint.

Für dieses Spiel ging es mit der Bahn nach Wuppertal-Vohwinkel, von woaus man innerhalb von 10 Minuten zu Fuß am Platz war. Ein Ascheplatz mit rundum Erdwall. Auf einer Seite noch eine Stufe zum Sitzen (teilweise mit Bänken ausgestattet), das war’s. Nichts spektakuläres, aber irgendwie charmant, vor allem durch typisch polnische Verpflegung und sehr nette Menschen.

Das Spiel zwischen Kreisliga B und Bezirksliga blieb bis zum Schluss ausgeglichen, sodass es zum Verwundern der Anhänger des Heimvereins mit einem 1:1 direkt ins Elfmeterschießen ging. Hier konnte sich dann der Bezirksligist aber durchsetzen.

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23.06.2019: Duisburger FV 08 – TV Voerde 1920

23.06.2019
Grunewald-Kampfbahn
Duisburger FV 08 – TV Voerde 1920 4:0
Aufstiegsrelegation Kreisliga A zu Bezirksliga (DU-MH-DIN)
Zuschauer: 1150 (Auslastung: 14,38%) // Gäste: ~400 (34,78%)
Bezirksliga Niederrhein 5 (2019/2020): 11/18 (61,11%)

Ein Sommer ohne Relegation in Duisburg geht nicht, auch wenn es „nur“ ein Revisit ist. Die letzten Jahre habe ich meistens die Relegation zwischen Kreisliga A und B in diesem Kreis verfolgt, dieses Jahr gab es aber eine interessantere Relegation im Kreis, da der Kreis dieses Jahr nur einen Aufsteiger in die Bezirksliga hat, aber zwei A-Ligen. Somit müssen die beiden Meister Duisburger FV 08 und TV Voerde 1920 um den Platz in der Bezirksliga spielen. Das Hinspiel vor einer Woche gewannen die 08er recht spektakulär mit 2:3, somit war Voerde heute gefordert. Doch sie waren nach vorne viel zu ungefährlich. Doch auch der DFV war in Halbzeit eins nicht sonderlich gefährlich, sodass es mit einem 0:0 in die Kabinen ging. In Halbzeit zwei zeigten dann die 08er, dass sie heute die Kreisliga verlassen wollten und gingen mit einem frühen Doppelschlag 2:0 in Führung. Anschließend schwächte Voerde sich selbst, als ein Spieler des Feldes verwiesen wurde. 08 hatte das Spiel nun endgültig unter Kontrolle und gewann am Ende verdient mit 4:0. Glückwunsch somit zum Aufstieg!

Die Grunewald-Kampfbahn ist ein Stadion, wo das Groundhopper-Herz höher schlägt. Auf der einen Seite befinden sich zwölf Stufen, welche hinten vom Bahndamm begrenzt werden.  Auf der gegenüberliegenden Seite sind drei Reihen Bänke zu finden. Hinter einem Tor befindet sich ein Verkaufsgebäude, wo es Pizza und türkische Pizza gab und Richtung Platz eine kleine Überdachung bietet, dazu wurden dort Grills und Bierwagen aufgestellt. Die andere Hintertorseite bietet nichts.

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31.05.2019: 1. FC Hagenshof 1972 – SC Wacker 1919 Dinslaken

31.05.2019
Sportplatz Wiesbadener Straße
1. FC Hagenshof 1972 – SC Wacker 1919 Dinslaken 0:10
Kreisliga B Duisburg-Mülheim-Dinslaken 3
Zuschauer: 160 (Auslastung: 16,00%) // Gäste: ~100 (62,50%)
Kreisliga B Duisburg-Mülheim-Dinslaken 3: 5/18 (27,78%)

Letzter Spieltag in der Kreisliga B 3 des Kreises 9 des FVN. Der Tabellenführer, der heute den Aufstieg in die Kreisliga A perfekt machen kann, zu Gast beim „Tabellenletzten“, der nicht mehr absteigen kann, da zwei Mannschaften sich bereits vom Spielbetrieb zurückgezogen haben. Mal wieder waren die Rollen also klar verteilt und der Spielverlauf war dann auch wenig überraschend. Wacker hat von Anfang an den Ton angegeben, hat sich nur lange schwer damit getan Chancen herauszuspielen. So dauerte es knappe 20 Minuten, bis zum 0:1. Zehn Minuten später konnte man auf 0:2 erhöhen, was auch der Halbzeitstand war. Für den Aufstieg hätte das gereicht, für’s Ego wahrscheinlich nicht, so drehten die Dinslakener Gäste in der zweiten Halbzeit auf und nutzten die verbleibenden 45 Minuten für acht weitere Tore. Auch in dieser Höhe war der 0:10-Auswärtssieg verdient.

Der Sportplatz an der Wiesbadener Straße befindet sich auf dem Gelände einer Gemeinschaftsgrundschule. Der Ascheplatz, welcher an einigen Stellen schon bewachsen ist, bietet bis auf eine Überdachung über etwa zwei Drittel der Spielfeldlänge keinen Ausbau. Diese Überdachung wurde zum größten Teil von den etwa 100 mitgereisten Dinslakenern belagert. Die Gäste haben auch Stimmung gemacht, was allerdings größtenteils in peinlichen Schmähgesängen oder sexistischer Kackscheiße endete. Uncool.

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23.05.2019: Fatihspor Mülheim 2001 – TuSpo 1898 Huckingen

23.05.2019
BZA Prinzeß-Luise-Straße
Fatihspor Mülheim 2001 – TuSpo 1898 Huckingen 6:1
Kreisliga B Duisburg-Mülheim-Dinslaken 1
Zuschauer: 52 (Auslastung: 1,30%) // Gäste: ~7 (13,46%)
Kreisliga B Duisburg-Mülheim-Dinslaken 1: 8/17 (47,06%)

Auf einem der letzten Ascheplätze Mülheims fand das Spiel eines Teams mit Aufstiegschancen gegen ein Team aus dem Abstiegskampf der Kreisliga B statt. Die Favoritenrolle war also von Beginn an den Gastgebern zuzuschreiben und sie wurden dieser auch gerecht. Am Ende stand ein vollkommen verdientes 6:1 auf dem Zettel, bei dem die Duisburger Gäste noch einen Elfmeter vergaben.

Die BZA an der Prinzeß-Luise-Straße ist die Heimat des TSV Broich 1885, welcher seit letztem Sommer jedoch keine Mannschaft mehr im Spielbetrieb hat. Nach der Winterpause zog der türkische Verein Fatihspor dann nach Broich. Zuvor spielten sie an der von-der-Tann-Straße in Styrum, ebenfalls auf Asche. An der Prinzeß-Luise-Straße finden sich an einer Seite drei Stufen, ansonsten gibt es keinen Ausbau. Durch die Aschelaufbahn ist man relativ weit weg vom Spielfeld.

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12.05.2019: Rot-Weiß Selimiyespor Lohberg 1990 – SV Fortuna Bottrop 1932

12.05.2019
BZA Lohberg Zum Fischerbusch
Rot-Weiß Selimiyespor Lohberg 1990 – SV Fortuna Bottrop 1932 0:5
Bezirksliga Niederrheim 4
Zuschauer: 15 (Auslastung: 1,50%) // Gäste: ~10 (66,67%)
Bezirksliga Niederrhein 4: 14,5/18 (80,56%)

Fortuna auswärts beim abgeschlagenen Tabellenletzten… auf Asche ohne alles. Dazu noch Fortunen, die den Gegner scheinbar unterschätzten und sich anfangs schwer taten. Am Ende dann doch ein 5:0-Auswärtssieg, was vorerst Platz 5 in der Liga bedeutet. Für RWS ändert sich nichts, man ist mit 3 Punkten aus 31 Spielen aber sowieso schon lange abgestiegen.

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