10.05.2017: Concordia Oberhausen III – Batenbrocker Ruhrpott Kicker III

10.05.2016
Concordiaplatz Oberhausen
Concordia Oberhausen III – Batenbrocker Ruhrpott Kicker III 1:7
Kreisliga C Oberhausen-Bottrop 3
Zuschauer: 8 (Auslastung: 0,17%) // Gäste: 0 (0%)

Sitzplätze am Concordiaplatz

Manchmal muss hoppen weh tun. Da guckt man sich dann auch mal Kreisliga C an, wenn zwei dritte Mannschaften gegeneinander Spielen, weil es an einem Wochentag abends stattfindet und man einfach nur Bock auf Fußball hat. Wenn der Platz dann noch so gut zu erreichen ist, wie der Concordiaplatz in Oberhausen (alte) Mitte, dann nimmt man den erst recht mit. Der Fußweg vom Bahnhof zum Platz reicht nicht mal für ein Wegbier, das muss man auch erst mal schaffen. Der Platz bietet eine Tribüne, die über zwei seperate Blöcke geht. Sie verfügt über acht Stufen, von denen im ersten Block die oberen zwei mit Sitzplätzen ausgestattet sind. Hinter dem einen Tor befindet sich die Terrasse des Vereinsheims, von welcher man ebenfalls einen guten Blick hat. Die Gegengerade ist ohne nennenswerten Ausbau und die andere Hintertorseite ist durch ein Kunstrasenkleinfeld belegt.

Der hintere Block der Tribüne.

Das Spiel war anfangs sehr schwer zu verfolgen, da der Schiedsrichter bei tief stehender Sonne die Meinung vertrat, dass schwarz gegen dunkelrot eine gute Kombination wäre. nach fast 10 Minuten musste sich dann doch die Heimmannschaft Leibchen anziehen… sagt schon wieder alles über Kreisliga-Schiedsrichter aus. Anschließend war das Spiel schon ziemlich einseitig, auch wenn ich irgendwie nicht alle Tore mitbekommen habe. Könnte daran liegen, dass ich zwischenzeitlich immer mal wieder kurz im Vereinsheim war und dort Champions-League geguckt habe. Naja, fussball.de sagt, es ist 1:7 ausgegangen, wie es sich für ein Kreisliga C Spiel gehört mit vielen Toren.

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07.05.2017: Altona 93 – Buxtehuder SV

07.05.2017
Adolf-Jäger-Kampfbahn
Altona 93 – Buxtehuder SV 1:1
Oberliga Hamburg
Zuschauer: 698 (Auslastung: 8,3%) // Gäste: nicht erkennbar

Adolf-Jäger-Kampfbahn

Nach dem Besuch der Rudi-Barth-Sportanlage ging es zum eigentlich geplanten Spiel des Hamburg Wochenendes: Altona 93 gegen den Buxtehuder SV in der Oberliga Hamburg. 2. gegen Letzter. Fast schon eine Garantie für viele Tore, dazu ein schönes altes, sehr traditionelles Stadion und eine mehr als sympathische Fanszene des Heimvereins. Die Adolf-Jäger Kampfbahn besitzt eine überdachte Sitzplatztribüne, welche von unüberdachten Stehplätzen nach links und rechts umrandet wird. Die Gegengerade sowie eine Hintertorseite sind ebenfalls mit Stehstufen ausgebaut. Die andere Hintertorseite besteht aus einem mit Gras gewachsenem Erdwall, der als irgendwas zwischen Steh-, Sitz- und Liegetribüne genutzt wird. Die Fanszene der Altonaer ist im politisch linken Spektrum zu Hause, wodurch man viele Punks und andere linke Szenen im Stadion findet. Familien mit Kindern runden das Publikum ab. Alles sehr friedlich und Familiär. Nebenher fand noch ein Spendenlauf mit mehreren Kindern im Stadion statt.

Die Gegengerade etwa eine dreiviertel Stunde vor dem Anpfiff.

Die Jungs in weiß-rot-schwarz hatten die bessere Startphase und belohnten sich dafür auch in der 18. Minute. Danach wurde das Spiel aber deutlich ausgeglichener und Buxtehude hatten auch ein paar Chancen, doch die Torhüter auf beiden Seiten mit einem guten Spiel, allerdings wurden sie auch selten richtig gefordert. So ging es mit einem 1:0 in die Kabine. Nach der Pause wurde das Spiel etwas ruppiger und der Schiedsrichter musste die ersten Karten verteilen, was dafür sorgte, dass die Buxtehuder ab der 58. Minute, dank einer gelb-roten Karte, in Unterzahl waren. Doch das sorgte nicht dafür, dass der Tabellenzweite mehr Druck ausüben konnte, sondern eher im Gegenteil. Der BSV wurde immer mehr zur besseren Mannschaft und schaffte in der 71. Minute den verdienten Ausgleich. die restlichen 20 Minuten waren ein Chancenfest, bei welchem Altona mehr und auch bessere Chancen aufwies, aber Buxtehude auch immer wieder gefährlich im Strafraum der Hamburger auftauchte. Aber die oben bereits gelobten Torhüter wehrten alles ab, was auf ihr Tor kam, sodass es nach 90 Minuten immer noch 1:1 hieß. Ein erkämpfter Punkt der Underdogs, der aber leider im Abstiegskampf zu spät kam.

Wenn ich wieder mal in Hamburg bin, werde ich mir wahrscheinlich wieder ein Spiel von Altona 93 ansehen, wenn es die Zeit zulässt. Sehr sympathischer Verein, sehr cooler Ground und leckere Ruhrpott-Currywurst in Hamburg. Was will man mehr?

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07.05.2017: SC Union 03 – HFC Falke

07.05.2017
Rudi-Barth-Sportanlage
SC Union 03 – HFC Falke 0:9
Kreisliga Hamburg 2
Zuschauer: 250 (Auslastung: 3,85%) // Gäste: 230 (92,00%)

Rudi-Barth-Sportanlage

Am letzten Tag meines Hamburg Wochenendes ging es ans hoppen. Ursprünglich war dieses Spiel des HFC Falke bei SC Union 03 nicht geplant, da wir aber schon um 10 Uhr beschäftigunglos waren, ging es zum Kreisligaspiel um 11 Uhr. HFC Falke war dabei zu Gast in der eigenen Heimspielstätte, da der von HSV Fans vor drei Jahren gegründete Verein die Anlage der Union mitbenutzt. Der Platz verfügt über einen 9-stufigen Ausbau an etwa 3/4 des Spielfeldes. Nur in der westlichen Ecke ist kein Ausbau, da dort eine Halle angrenzt, auf welcher der Name des traditionsreichen Heimvereins steht, und auf der Gegengerade ein paar Meter der Stufentribüne durch einen Grashang ersetzt wurden. Das Stadion hat ebenfalls eine große Tradition. Leider ist von beiden die glorreiche Zeit vorbei, was bei dem Stadion zu einem gewissen Charme und viel Nostalgie führt, bei dem Verein aber sehr traurig ist, da der Verein bis 1963 immer zweitklassig oder höher war, danach aber abgerutscht ist und inzwischen Kanonenfutter in der Kleisliga (achte Liga) ist. Wie oben bereits erwähnt trägt aber auch der Gast seine Heimspiele hier aus und dieser ist aktuell auf dem Weg in die Bezirksliga.

Die Gegengerade mit angrenzenden Bürogebäuden (?)

Erster gegen letzter (wenn man die Rückzüge weg lässt)… eigentlich war vor dem Spiel schon klar, wie es endet. Vor allem, da Falke das Hinspiel bereits mit 7:0 gewann. Dies war im Rückspiel schon fast nach 35 Minuten erreicht, als der Ball das sechste Mal hinter dem Union-Torwart lag. Ich hatte ein wenig die Hoffnung, dass ich meinen ersten zweistelligen Pflichtspielsieg sehr (sorry Union, aber irgendwer muss ja mal der erste sein), aber die Falken schraubten einen Gang (oder auch mehrere) runter. Mit 0:6 ging es in die Pause. In der Pause kamen von den vielen anwesenden Falke Fans noch mehr Sprüche und Scherze, sodass man auch dort von den Fans unterhalten wurde. In der zweiten Halbzeit ging das Spiel dann auf eben diese Fans. Und es dauerte weitere 10 Minuten, bis das Endergebnis aus dem Hinspiel endlich erreicht war. Noch weitere 35 Minuten und nur noch drei Tore bis zum zweistelligen Sieg. Es sollten aber nur noch zwei Tore kurz vor Ende werden. Anschließend gab es noch eine rote Karte für ein Frustfoul eines Unioners, der sich danach noch zu zwei bis drei Tätlichkeiten hinreißen lies… keine schöne Aktion und – auch wenn ich den Frust voll und ganz verstehen kann – eine unfassbar unnötige und dumme dazu.

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04.05.2017: FC Marl – TuS Haltern

04.05.2017
Sportanlage Hagenstraße
FC Marl – TuS Haltern 0:5
Kreispokal Recklinghausen Finale
Zuschauer: ~550 (Auslastung: 18,33%) // Gäste: ~150 (27,27%)… das gefühlt meiste waren Hopper.

Sportanlage Hagenstraße

Kreispokalfinale an einem Donnerstag Abend? „Gutes Wetter“ (kein Regen), leicht mit der S9 zu erreichen, mit TuS Haltern zumindest eine Mannschaft dabei, die nächste Saison Oberliga spielen könnte und dazu noch ein Ground, den ich vorher nicht besucht habe… check! Also ging es mit der oben erwähnten S9 nach Marl-Mitte. Von diesem Haltepunkt aus noch circa zehn Minuten Fußmarsch und schon ist man an der Sportanlage Hagenstraße. Eine ziemlich neue und moderne Anlage, bestehend aus drei Plätzen (einer davon Naturrasen, zwei Kunstrasen). Der Hauptplatz mit Kunstrasenbelag verfügt außerdem über eine Laufbahn und eine kleine Tribüne. Auf diesem Platz sollte auch das Spiel statt finden.

Noch mal die Tribüne.

Das Spiel war die erwartet einseitige Partie. Nach knapp einer halben Stunde stand es bereits 0:4. Danach schalteten die Gäste dann drei bis vier Gänge zurück und ließ auch den Gastgeber mitspielen. Bis zur Pause änderte sich am Spielstand auch nichts mehr. Auf Grund des Spielstandes war das Spiel leider alles andere als interessant, da Marl auf Grund des hohen Rückstandes wohl keine Motivation mehr aufbringen konnte und Haltern auf Sparflamme spielte. Dennoch fiel noch ein Tor nach knapp 70 Minuten für – wie sollte es an diesem Tag auch anders sein – den TuS Haltern. Damit gewann Haltern zum ersten Mal den Kreispokal Recklinghausen, Glückwunsch dazu!

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03.05.2017: BV Altenessen 06 – TuS Helene Essen

03.05.2017
Sportplatz am Kaiser-Wilhelm-Park
BV Altenessen 06 – TuS Helene Essen 3:0
Kreisliga A Essen Nord
Zuschauer: 50 (Auslastung: 2%) // Gäste: 7 (14%)

Sportplatz am Kaiser-Wilhelm-Park

Englische Woche am Niederrhein. Auch wenn ich diese allgemein für ziemlich sinnlos im Amateurfußball halte (außer bei Pokalspielen vielleicht), nutzt man sie als Hopper gerne. Problem ist nur, dass viele Sportanlagen mit Ausbau kein Flutlicht haben, deswegen auf unattraktive Nebenplätze ausgewichen wird. Nicht so beim BV Altenessen 06. Der Traditionsverein aus Essen-Altenessen (Captain Obvious!!) spielt am Kaiser-Wilhelm-Park. Der Platz verfügt über eine überdachte Tribüne mit fünf Bankreihen, bei denen man auf Grund der Röhrenform der Rückwand, welche zum Dach wird, als größere Person nicht mehr wirklich in der letzten Reihe stehen kann. Mir egal, ich bin nicht groß. Geteilt wird diese Tribüne durch einen Spielertunnel, welcher auch nicht gerade für große Menschen geeignet ist. Die Altenessener des frühen 20. Jahrhunderts scheinen nicht so ganz groß gewesen zu sein. Auf der Gegengerade sind ein paar teilweise ziemlich begrünte Stufen, beide Hintertorseiten sind unbebaut, wobei hinter einer die Terrasse des Vereinsheim ist, welche bei schönem Wetter bestimmt auch gut genutzt wird. Die ganze Anlage wurde vor wenigen Jahren komplett saniert (inkl. Umrüstung von Asche auf Kunstrasen und Neubau des Vereinsheims).

Spielertunnel. Vorsicht: Kopf einziehen! 😉

Als Gegner in dieser englischen Woche kam die TuS Helene Essen, ebenfalls ein traditionsreicher Arbeiterverein aus Altenessen, zum Derby. Die beiden Sportanlagen trennen nur circa 1,3 km Luftlinie und beide Vereine haben eine ähnliche Geschichte. Erfolgreiche Zeiten liegen auch bei beiden Vereinen schon lange zurück. Zu Schlagzeilen kam es (vor allem beim BVA) in den letzten Jahren leider meistens nur noch im negativen Sinne. Jedoch hat der Verein sich darum gekümmert, dass sie das Image als Problemclub wieder los werden. Das merkte man auch auf und neben dem Platz. Ein sehr faires Spiel des (damals noch) Tabellenzweiten gegen den Tabellenletzten und auch bei den – leider nur – 50 Zuschauern hatte man nie das Gefühl, dass es zu Problemen kommen könnte. Helene spielte für die Ausgangslage auch gut mit und hatte auch ein paar gute Chancen, zum Beispiel ein Freistoß, der sich gefährlich zum zweiten Pfosten senkte, von Altenessens Torwart aber schön raus pariert wurde. Den hält nicht jeder Kreisligatorwart. Altenessen hingegen nutzte die Chancen und ging in der 23. Minute in Führung. Kurz darauf folgte sogar das 2:0, was auch der Pausenstand war. Mit einem schnellen Tor nach der Pause machte der Favorit dann auch den Deckel drauf. Eigentlich schade für Helene, da sie meiner Meinung nach nicht so schlecht waren und an diesem Tag gegen einen anderen Gegner wahrscheinlich wichtige Punkte hätten sammeln können.

Fazit: Zwar finde ich englische Wochen im Amateurfußball – wie bereits erwähnt –  eher unschön, aber dieser Besuch in Altenessen hat sich auf jeden Fall gelohnt. Ground schön, Spiel unterhaltsam, auch wenn es nach dem 2:0 nicht mehr wirklich spannend war, und viele nette Leute rund um das Spielfeld. Der Imagewandel beim BVA hat auf jeden Fall Früchte getragen.

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02.05.2017: SC Rot-Weiß Oberhausen – Meidericher SV

02.05.2017
Niederrheinstadion
SC Rot-Weiß Oberhausen – Meidericher SV 0:3
Niederrheinpokal Halbfinale
Zuschauer: 7.509 (Auslastung: ~43,36% [Stadion im Umbau, daher keine genaue Kapazität gefunden]) // Gäste: ~3.500 (46,61%)

Haupttribüne Niederrheinstadion.

Knapp 6 Wochen nach dem ersten Halbfinale des Niederrheinpokals hieß es jetzt endlich RWO gegen MSV. Mein letzter Besuch im Niederrheinstadion liegt schon gefühlt drei Ewigkeiten zurück, daher wurde es mal wieder Zeit. Tickets über den RWO bestellt, Kanalkurve Block 4… vielleicht haben die ja einen Teil der Kanalkurve zum neutralen Bereich erklärt, da die Emscherkurve ja zu mindestens der Hälfte gesperrt bzw. bereits abgerissen ist (deswegen habe ich mal die Hälfte der Kapazität der Emscherkurve von der Gesamtkapazität abgezogen). Nein, haben sie nicht. Also stand ich dort zwischen vielen Zebras und einigen anderen Hoppern. Aber egal, zwischen Oberhausener hätte ich mich auch nicht wohler gefühlt. Stadion an sich sollte den meisten ja bekannt sein, deswegen schreib ich darüber jetzt mal nichts.

Für unsere Flutlichtfetischisten.

Spiel war wie erwartet. Der Drittligist machte das Spiel und Oberhausen kam nur selten an den Strafraum. Folgerichtig fielen auch Tore nur auf Duisburger Seite. 3:0 hieß es am Ende und das Finale ist Rot-Weiss Essen gegen den Meidericher SV. Fraglich war das Banner, welches die MSV Ultras ab der 80. Minute am Zaun hingen hatten, wo sie sich bereits als „Niederrheinpokalsieger“ bezeichneten, aber naja. Die Favoritenrolle nimmt der MSV im Finale auf jeden Fall ein und im DFB-Pokal wird man nächste Saison beide Finalisten sehen, da der MSV sich über die Liga bereits qualifiziert, somit der RWE – auch wenn man das Finale nicht gewinnen sollte – ebenfalls qualifiziert ist. Und wieder einmal bestätigte sich der Trend, dass ich diese Saison im Niederrheinpokal nur Auswärtssiege gesehen habe.

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30.04.2017: TuS 05 Sinsen – BV Westfalia Wickede

30.04.2017
Bezirkssportanlage Obersinsen
TuS 05 Sinsen – BV Westfalia Wickede 3:1
Westfalenliga 2
Zuschauer: 85 (Auslastung: 8,5%) // Gäste: ~10 (11,76%)

BZA Obersinsen

Mal wieder Zeit für die Westfalenliga 2. Das Hinspiel zwischen TuS 05 Sinsen und BV Westfalia Wickede im Neuen Pappelstadion in Dortmund sah ich ebenfalls und es endete 2:2. Anders als damals ging es beim Rückspiel aber nur noch um die bekannte goldene Ananas, da weder Aufstieg noch Abstieg für die Mannschaften noch möglich war. Doch das Wetter war gut, die Verbindung mit Bus und Bahn zum Platz war ebenfalls gut, also hin da. Die Anlage verfügt über einen Kunstrasenplatz und dem von der Westfalenliga-Mannschaft der Sinsener bespielten Naturrasenplatz. Beide Plätze haben keinerlei Ausbau, sodass der Naturrasenplatz der Ground in der Westfalenliga 2 ist, der die geringste Zuschauerkapazität (laut europlan-online.de) in dieser Saison fasst. Falls es noch angefangen hätte zu regnen, hätte man sich aber unter dem Vordach der Umkleiden unterstellen können.

Weil kein Ausbau Fotografiert werden konnte, hier ein Sucuk im Brötchen.

Die erste Halbzeit des Spiels kann man recht schnell und in einem Wort zusammen fassen: mau. Es gab zwar ein paar Chancen, aber nichts, was wirklich gut war. Doch direkt nach der Halbzeit – ich war noch auf dem Weg vom Bier holen im Vereinsheim zurück zum Platz – lag der Ball im Tor… mal wieder ein Tor, welches ich verpasst habe, aber zum Glück sollte es nicht das einzige bleiben. Denn knapp zehn Minuten später lag der Ball wieder hinter Wickedes Schlussmann im Netz. 2:0. Doch quasi im direkten Gegenangriff konnte Wickede den Anschluss erzielen. Anschließend hatten beide Mannschaften Chancen, die Führung auszubauen bzw. den Ausgleich zu schaffen, aber erst mit dem Abpfiff lag der Ball ein viertes Mal im Tor, als ein Angreifer von Sinsen über den herausstürmenden Torwart von Wickede drüber spielte und so ein Tor aus – trotz schlechter Perspektive schätze ich mal – circa 30 Metern schoss. Alles in allem ein verdienter Sieg der Marler, die mehr für das Spiel getan haben.

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