28.03.2017: Wuppertaler SV – Rot-Weiss Essen

28.03.2017
Stadion am Zoo
Wuppertaler SV – Rot-Weiss Essen 2:3
Niederrheinpokal (Halbfinale)
Zuschauer: 13.003 (Auslastung: 56,37%) // Gäste: ~3.000 (23,07%)

Die Schildwand der Haupttribüne des Stadions am Zoo mit Wupper und Schwebebahn. (mit neuem Tikus09-Wappen)

Mein inzwischen dritter Besuch des Wuppertaler Stadions am Zoo stand am Dienstag Abend an. Das erste Pflichtspiel, welches ich dort sehen sollte (vorher zwei Testspiele des BVB gegen Betis Sevilla und den WSV), und direkt eine der interessantesten Paarungen, die man dort sehen kann. Es ging nämlich gegen die „Nachbarn“ aus Essen. Okay, eigentlich liegen zwischen den beiden Stadien rund 29 Kilometer Luftlinie… Die Paarung, die vor ein paar Jahren bei Sport1 als „S9-Derby“ bezeichnet wurde (die beiden Städte werden durch die S-Bahnlinie S9 verbunden) elektrisierte auf jeden Fall die Massen. Rund 13.000 Zuschauer, davon rund 3.000 Essener, fanden den Weg an den Zoo und beide Seiten haben ihr Team lautstark supportet. Traditionsvereine halt.

Das Stadion am Zoo besticht durch sein äußeres Erscheinungsbild. Sowohl die Schildwand der Haupttribüne, als auch das Stadiongebäude an der Nordseite sind schön anzusehen und etwas besonderes. Im Stadion selber ist die Nostalgie leider etwas verloren gegangen, da man in den 1990ern die Haupttribüne und in den 2000ern die beiden Hintertortribünen modernisiert und diese näher an das Spielfeld gezogen hat. Zuvor waren eine Laufbahn und eine Radrennbahn (welche jedoch in den 1970ern bereits zu Teilen abgetragen wurde) zwischen den Zuschauern und dem Spielfeld. Gerade einmal die Gegengerade ist noch „alt“ und dementsprechend auch relativ weit weg vom Spielgeschehen.

Essener Pyroaktion zu Beginn der zweiten Halbzeit.

In der ersten Halbzeit war das Spiel eher träge. Es gab zwar die ein oder andere Strafraumaktion und den ein oder anderen Schuss, aber nichts wirklich gefährliches. Die zweite Halbzeit begann dann etwas verzögert, weil auf der Südtribüne (Gästeblock) einiges an Pyrotechnik zündeten. Da dort auch ein paar auf das Spielfeld geworfen wurde (ich werde nie verstehen, wieso man das auf das Feld wirft) und einiges an Rauch entstand, entschied der Schiri ein wenig abzuwarten. Anschließend gab es eine sehr interessante zweite Halbzeit, die ziemlich genau das Gegenteil der ersten war. Erst ein Wupptertaler Pfostenschuss kurz nachdem ich sagte, dass das ein langweiliges 0:0 nach 120 Minuten wird und knapp eine Minute später das 1:0 für Wupptertal. Gut, dass ich im Stadion war und nicht auf das Spiel Wetten konnte… Die nächsten rund zehn Minuten brach bei den Wupptertaler Spielern aber die Konzentration ab, sodass Essen drei Tore in kurzer Zeit schießen konnten. Eine Viertelstunde vor Schluss schaffte Wuppertal noch den Anschlusstreffer, war aber anschließend zu ungefährlich, um sich noch in die Verlängerung zu retten. Essen hingegen hatte noch eine richtig gute Chance, bei der der Ball nach einer Drehung nur die Queerlatte küsste und ein anderer Angreifer mit dem Kopf nicht gut genug dran kam. Am Ende ein glücklicher aber verdienter Sieg der Essener.

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26.03.2017: DJK Teutonia Schalke-Nord – DJK SpVgg. Adler Feldmark

26.03.2017
Glückauf-Kampfbahn
DJK Teutonia Schalke-Nord – DJK SpVgg. Adler Feldmark 1922 1:3
Kreisliga A Gelsenkirchen 2
Zuschauer: ~65 (Auslastung: 1,18%) // Gäste: nicht erkennbar…

Die Tribüne der Glückauf-Kampfbahn.

Schalker Meile… Glückauf-Kampfbahn… wohl als Dortmunder eigentlich Orte, die man meidet (außer wenn man als Ultra beim Derby nicht in die Arena ein paar Kilometer weiter darf und sich stattdessen hier rein schmuggelt). Ich hingegen war dieses Mal aus freien Stücken dort, um mir die Urheimat des Gelsenkirchener Bundesligisten anzusehen. Von dem 1928 eingeweihten Stadion, welches bis 1973 die Heimspielstätte des FC Schalke war, stehen heute nur noch die denkmalgeschützte Haupttribüne, die ganz objektiv betrachtet (also ohne BVB-Brille) sehr schick ist, und zwei Stehblöcke auf der Gegengerade. Der Naturrasen wurde inzwischen durch Kunstrasen ersetzt, aber dennoch versprüht das Stadion den Charme lange vergangener Fußballzeiten.

Tribünenrückseite

Das Spiel, welches an diesem Sonntag in der Kampfbahn stattfand, war vom Niveau allerdings alles andere als Bundesliga. Der Kreisligist Teutonia Schalke-Nord ist heute Hauptnutzer des Stadions, auch wenn dieses für einen Kreisligisten vielleicht doch drei bis vier Nummern zu groß ist. Gegner kam zwar in schwarzgelb daher, jedoch kam dieser nicht aus Dortmund sondern aus dem Gelsenkirchener Stadtteil Feldmark. Die Gäste waren auch das aktivere Team und trafen in Halbzeit 1 gleich zwei mal, wobei das zweite Tor ein bisschen was von FIFA 17 auf Anfänger hatte. 0:2 also zur Halbzeitpause und 499 Tore auf meinem Gesamtkonto. Eigentlich schon so gut wie sicher, dass meine persönlichen 500 an diesem Tag fallen und so war es dann auch, als Feldmark das 0:3 nach knapp einer Stunde Spielzeit erzielte. Den Ehrentreffer der Teutonia habe ich danach leider nicht gesehen, weil die einzige Bierquelle leider in der Tribüne war und man von dort nicht auf das Spielfeld sehen konnte. Naja, passiert, wenn man sich die Stadt rund um das Stadion schön trinken muss. ;D

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21.03.2017: SC Phönix Essen 1920 – ESC Rellinghausen

21.03.2017
Helmut-Rahn-Sportanlage Platz 2
SC Phönix Essen 1920 – ESC Rellinghausen 2:1
Kreispokal Essen
Zuschauer: 100 (Auslastung: 6,67%) // Gäste: 35 (35%)

Die Helmut-Rahn-Sportanlage fast komplett in einem Bild (links Platz 2, rechts Platz 3, im Hintergrund rechts ist der Hauptplatz mit seiner Tribüne zu erahnen (aber wirklich nur erahnen))

Dienstag Abend, man will Fußball gucken, aber nicht weit fahren, und findet in Essen-Frohnhausen ein Spiel im Kreispokal auf einem Platz der Helmut-Rahn-Sportanlage. Natürlich ist der einzige wirklich interessante Platz dieser Anlage der Hauptplatz mit seinem Naturrasen und Tribüne, jedoch findet auf diesem kein Ligabetrieb statt. Hin und wieder wird mal ein Spiel eines Vereins aus dieser Gegend im Niederrheinpokal darauf ausgetragen (z.B. das Spiel der Tgd. Essen-West gegen Rot-Weiss Essen vor einigen Jahren). Neben diesem Hauptplatz und den beiden Kunstrasenplätzen ohne Ausbau, dafür mit Bahnverkehr quasi über die Plätze (Platz 2 wird genutzt von SC Phönix und Türkiyemspor, Platz 3 von VfB Frohnhausen) verfügt die Anlage noch über ein Aschekleinfeld, zwei Sporthallen sowie einem Handball-Leistungszentrum (auf dem Parkplatz standen auch einige Fahrzeuge des Essener Handballzweitligisten TuSEM und Handballinteressierte kennen den Namen Phönix Essen ja auch aus der Bundesliga) und Tennisplätze. Außerdem soll laut Wikipedia auch eine „Rollsport-Arena“ Teil der Sportanlage sein, welche ich wahrscheinlich als normale Sporthalle gesehen habe. Hauptsächlich habe ich den Ground aber des Namens wegen mitgenommen. 😉

Platz 2 mit S1 im Hintergrund

Das Spiel des SC Phönix (Kreisliga A Essen-Nord) gegen den ESC Rellinghausen (Langesliga Gruppe 2) ging munter los. Die Spieler des Phönix gingen von Beginn an mit Vollgas zur Sache und waren auch die Mannschaft, die sich die Chancen heraus spielte. Spielerisch sah es bei den Rellinghäusern aber flüssiger aus, nur kamen sie so nicht zu Chancen. Nach gut 20 Minuten schossen die Kreisliga-Spieler dann verdient das 1:0, was auch der Pausenstand sein sollte. Ich dachte mir zu diesem Zeitpunkt, dass Phönix bestimmt irgendwann einbrechen wird und der ESC das Spiel dreht, jedoch waren sie nach der Pause genauso „frech“ wie in der ersten. Dies wurde auch knapp 10 Minuten nach Wiederanpfiff mit dem 2:0 belohnt. Kurz danach kam dann der Anschlusstreffer des ESC, was diesem wieder etwas Auftrieb gab, jedoch verhinderte Phönix weitgehend Torschüsse. Gegen Ende merke man auch ein wenig, dass beim SC Phönix ein bisschen die Luft raus war, jedoch kämpften sie weiter und zogen letzten Endes verdient in das Finale des Essener Kreispokals ein.

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19.03.2017: TV Jahn Hiesfeld – SC Düsseldorf-West

19.03.2017
Sportzentrum Hiesfeld / Sportplatz Dorfstraße
TV Jahn Hiesfeld – SC Düsseldorf-West 4:1
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 100 (Auslastung: 4%) // Gäste: 7 (7%)

Stufen am „Sportzentrum Hiesfeld / Sportplatz Dorfstraße“

Nach längerer Zeit ging es mal wieder zu einem Oberligaspiel. Das letzte, welches ich besuchte, war das Gastspiel des heutigen Gastgebers in Homberg Ende November 2016. Wurd also mal wieder Zeit. Ab mit dem Auto nach Dinslaken und vor Ort feststellen, dass auf Grund der Regenfälle am Vortag nicht im Stadion Am Freibad, sondern etwa 50 Meter weiter auf dem Kunstrasenplatz an der Dorfstraße gespielt wird. Bitter, aber man konnte es jetzt nicht mehr ändern. Der Sportplatz an der Dorfstraße verfügt über einen vierstufigen „Ausbau“ (ist eigentlich das falsche Wort dafür) über circa die Hälfte der Gerade. Dafür, dass das Spiel so kurzfristig verlegt wurde, war die Organisation aber gut. Habe es bei Amateurvereinen auch schon anders erlebt.

Der Platz.

Der Gastgeber war von Anfang an spielbestimmend. Nach 10 Minuten konnten sie auch das erste Man den Ball in das Netz hinter dem West-Schlussmann befördern. Von West kam nicht so ganz viel und wenn, dann war es nur verbaler Natur. Kannte ich ja bis jetzt nicht anders von West, wobei es mir dieses Mal extrem aufgefallen ist. Nach gut 35 Minuten erhöhten die Dinslakener per Strafstoß (der im Gegensatz zu einer Situation vorher, wo es keinen gab, keiner war)dann aus 2:0, was auch der Pausenstand war. Nach der Pause war spielerisch auch mehr von den Gästen zu sehen. Nach 65 Minuten wurde der Sturmdrang ihnen dann aber auch zum Verhängnis, als ein Hiesfelder den Ball am eigenen Strafraum klärte und so einen Konter von zwei Stürmern gegen den West-Torwart einleitete. Und das Motto der Westler sollte an diesem Sonntag sein „erst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu“, denn bei dem 4:0 ging der Ball vom Innenpfosten ins Tor. Wenige Minuten danach konnte wenigstens der Ehrentreffer – per Strafstoß – erzieht werden. Jedoch ging der Sieg der Hiesfelder auch in dieser Höhe für mich in Ordnung.

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16.03.2017: VfB Bottrop B-Jugend – SV Fortuna Bottrop B-Jugend

16.03.2017
Jahnstadion Nebenplatz (Bottrop)
VfB Bottrop 1900 B-Jugend – SV Fortuna Bottrop 1932 B-Jugend 5:7 (n.E.)
B-Junioren Stadtmeisterschaft Bottrop
Zuschauer: 31 (Auslastung: 2,07%)//Gäste: ~12 (38,71%)

Nebenplatz des Bottroper Jahnstadion mit der Dieter-Renz-Halle im Hintergrund.

Spontan ein Spiel für Donnerstag Abend raus gesucht, welches nicht zu weit weg ist. Da bot sich doch glatt ein Bottroper B-Junioren Städtederby zwischen VfB und Fortuna an. Dazu noch ein KO-Spiel um die Stadtmeisterschaft, konnte also kein langweiliges 0:0 werden, bzw. wenn es eines geworden wäre, dann wenigstens mit anschließendem Elfmeterschießen. Das Spiel ging aber schon gut los. Nach 5 Minuten ging der VfB durch einen Kopfball nach einem Freistoß in Führung. Knapp 10 Minuten später konnte die Fortuna ausgleichen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte der VfB aber noch ein mal treffen und ging mit einer 2:1 Führung in die Halbzeitpause. Nach circa 10 Minuten in der zweiten Halbzeit konnten sie diese Führung sogar auf 3:1 ausbauen, wobei der Trainer der Fortuna sich darüber aufregte, dass der VfB trotz verletztem Fortunen auf dem Feld weiter spielte und anschließend einen Meter weiter hinten, hinter der Bande stehen musste (meiner Meinung nach in diesen Spielklassen wenig Sinn macht…). Doch seine Mannschaft kämpfte im Anschluss stärker als zuvor, und zwar gegen elf Gegenspieler und einen Schiedsrichter. Denn die Fortunen hätten mindestens zwei Strafstöße bekommen müssen, bekamen aber keinen, und auch sonst wirkte der Schiedsrichter eher VfB bevorzugend (und das sage ich als jemand mit persönlichem Bezug zu beiden Vereinen). So hätte es auch in einer Aktion glatt Rot gegen einen VfBler nach Tätlichkeit geben müssen, doch der Schiedsrichter gab nicht ein mal gelb. Der Kampf der Fortunen zahlte sich aber aus. Erst gelang kurz nach dem 3:1 der Anschluss und dann einige Minuten vor Spielende das 3:3. Im Elfmeterschießen konnte man sich dann mit 4:2 durchsetzen, was zum Endergebnis von 5:7 führte.

Einer der vier neuen Flutlichmasten.

Der Nebenplatz vom Bottroper Jahnstadion ist einer der neusten Kunstrasenplätze der Stadt. Erst vor rund zwei Jahren wurde die Asche, auf der ich mir selber in meiner aktiven Karriere oft genug die Knie aufriss, durch Kunstrasen ersetzt. Dazu gab es dann noch neue Flutlichter und das Drumherum wurde erneuert (neuer Kiosk, Toiletten…). Insgesamt wirkt die Anlage deutlich sauberer als früher, wobei da der Wegfall der Asche wahrscheinlich den größten Einfluss bei hat. Ausbau bietet der Platz aber nicht wirklich, gerade ein mal ein paar „Sitzstufen“ auf der Seite an der Hans-Böckler-Straße. Da die Spiele der ersten Mannschaft des VfB aber im Stadion selber stattfinden und die Jugend und zweite/dritte (ich weiß gerade gar nicht, wie viele Seniorenmannschaften der VfB aktuell besitzt) Mannschaft meistens vor maximal 50 Zuschauern spielen, reicht dieser Ausbau auch aus.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1091437070960838

12.03.2017: SV Langendreer 04 – SV Rot-Weiß Stiepel 04

12.03.2017
BZA Am Hessenteich Platz 2
SV Langendreer 04 – SV Rot-Weiß Stiepel 04 2:0
Kreisliga A Bochum 2
Zuschauer: ~40 (Auslastung: 1,33%)//Gäste: ~3 (7,5%)

Platz 2 der BZA Am Hessenteich

Übermüdet, nach der Auswärtsfahrt mit dem BVB nach Berlin, ging es am Sonntag nach Bochum-Langendreer. Kreisliga A am Hessenteich. Eigentlich (laut fussball.de) sollte das Spiel des SV Langendreer 04 gegen RW Stiepeln auf dem Rasenplatz mit der wunderschönen Tribüne (wie beim Stadion In der Hei ist hier ein Teil der alten Tribünen des Stadions an der Castroper Straße (als dieses zum Ruhrstadion umgebaut wurde) gelandet) stattfinden. Allerdings fanden wir uns am Ascheplatz wieder, auf dem normalerweise die zweite Mannschaft sowie Jugendteams des Vereins spielen. Dieser hat auf beiden Geraden ein paar Stufen als „Ausbau“, sowie dahinter Bänke.

Die Langendreer waren deutlich überlegen, schossen aber recht glücklich durch einen Elfmeter und ein „Ping-Pong-Tor“ ihre Tore. Das eigentliche Highlight war allerdings auch der Schiedsrichter, welcher mit Sonnenbrille und Kaugummi eher so wirkte, wie ein cooler Auftragskiller… nur in uncool.

Scheinbar hat man in den letzten Spielen nicht so viele Besucher gehabt, wie erwartet, da es am Getränkestand nur Bier gab, welches seit fast zwei Monaten das MHD überschritten hatte. Darauf wurde man beim Kauf hingewiesen, allerdings wurde trotzdem der normale Preis genommen. Naja, was soll an Bier in der kurzen Zeit schon dran kommen?

PS: Am Abend zu Hause angekommen, habe ich mein Handy auf Werkszustand zurück gesetzt, jedoch vorher vergessen, die Bilder zu diesem Ground in die Dropbox zu schieben. Daher sind mir 50% der Bilder verloren gegangen (es waren zum Glück nur zwei und das eine konnte über Instagram noch gerettet werden). Insgesamt ein Tag zum vergessen…

Dennoch hier der obligatorische Link zum FB-Fotoalbum… mit nur einem Foto: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1088610427910169

05.03.2017: FC Sterkrade 72 – SF Königshardt II

05.03.2017
Stadion Sterkrade
FC Sterkrade 72 – SF 1930 Königshardt II 2:2
Kreisliga A Oberhausen-Bottrop
Zuschauer: 35 (Auslastung: 0,88%)//Gäste: 7 (20%)

Tribüne des Stadion Sterkrade.

Nächste Runde in der Mission „Heimatkreis abarbeiten“. Dieses mal ging es runter in die Kreisliga A, da der FC Sterkrade 72 in dieser Spielklasse im Stadion Sterkrade spielt. Stadion ist hier wieder eher Definitionssache. Eine Tribüne mit Sitzschalen (teilweise überdacht), die anderen Seiten besitzen niedrigen Erdwällen, in die auf der Gegengerade noch eine kleine „Hochterrasse“ (keine Ahnung, wie ich das sonst bezeichnen soll). Dennoch sehr schick, auch wenn es mir etwas zu modern gestaltet ist.

Gegengerade von der Tribüne aus fotografiert. Im Hintergrund das Freiherr-vom-Stein Gymnasium.

Die Gäste legten gut los und gingen nach knapp zehn Minuten auch verdient mit 1:0 in Führung. Es brauchte noch ein paar Minuten, bis die 72er richtig ins Spiel fanden, allerdings waren sie circa ab der 20. Minute spielbestimmend. Hilft nur nichts, wenn man keine Tore macht. Der Zweitvertretung von Königshardt hingegen gelangen auch so Tore. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit schossen sie das 0:2. Die zweite Halbzeit lief ähnlich wie die erste. 72 das bessere Team, aber zunächst zu ungefährlich. Ab der 55. Minute dann auch noch durch eine gelb-rote in Unterzahl. Wenige Minuten Später gelang ihnen allerdings durch einen Elfmeter der Anschlusstreffer. Danach flachte das Spiel dann ein wenig ab, sodass meine Begleitung nach circa 80 Minuten sagte „Hier fällt sowieso kein Tor mehr.“… und keine zehn Sekunden später stand es 2:2 durch einen Volleyschuss von der 16er Linie… anschließend gab es noch eine der lächerlichsten roten Karten der Fußballgeschichte gegen 72, bei der der Spieler fast an der Seitenlinie auf Höhe des 16-Meter-Raums nur den Ball trifft. Keine Ahnung was der Schiri da gesehen hat.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/pg/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=1083583238412888