05.11.2016: TSG Sprochhövel – Fortuna Düsseldorf II

05.11.2016
Stadion im Baumhof
TSG Sprockhövel – Fortuna Düsseldorf II 3:3
Regionalliga West
Zuschauer: 350 (Auslastung: 10,00%)/Gäste: ~25 (7,14%)

Stadion im Baumhof

Stadion im Baumhof

Da die Dortmunder Amateure bereits Freitagabend in Mönchengladbach spielten und die Profis in Hamburg, war der Samstag frei für ein Spiel einer anderen Mannschaft. Also fussball.de auf und los gesucht. Irgendein Stadion aus der Regionalliga West, welches ich mit der U23 des BVB nicht besuchen konnte, sollte es werden. Und da das „Auswärtsspiel“ der Borussen gegen Sprockhövel auf Grund des erwarteten Zuschauerandrangs im Hagener Ischelandstadion stattfand, fiel die Wahl auf Sprockhövel. Ein Stadion, welches vor kurzem erst einen der beklopptesten Sponsorennamen Deutschlands bekommen hat. Für jeden normalen Mensch heißt es allerdings weiterhin Stadion im Baumhof.

Stufentribüne mit Überdachung.

Stufentribüne mit Überdachung.

Also ging es mit der S-Bahn über Essen nach Hattingen an der Ruhr. Ab dort dann mit dem Bus weiter… das Dorf ist nicht an den Personenschienenverkehr angeschossen. Naja… ab Niedersprockhövel Kirche dann noch ein paar Minuten zu Fuß und angekommen. Unterwegs noch mit einem Fortuna-Fan und einem Sprockhöveler unterhalten, so war es wenigstens nicht langweilig. Angekommen und erst mal ein paar Fotos den Grounds machen. Nichts wirklich tolles, aber für die Spielklassen, in denen Sprockhövel bis jetzt gespielt hat, reicht es. Nur an einer Seite des Platzes war mit einer Stufentribüne und dem Vereinsheim mit „VIP-Loge“ überhaupt ein Ausbau. Die anderen drei Seiten waren für Zuschauer unzugänglich. Ganz rechts hat man zur Einhaltung der Regularien der inzwischen wieder aufgelösten NRW-Liga einen „Gästekäfig“ errichtet. Zwischen den Zuschauern und dem Spielfeld befinden sich für die Leichtathleten der TSG noch eine dreispurige Tartanbahn und eine Weitsprunganlage. Dennoch ist man nicht weit weg vom Geschehen.

Nach einer langweiligen ersten Halbzeit, deren Highlight das Bier war, ging in der zweiten Halbzeit die Post ab. Kurz nach Wiederanpfiff netzten die Gastgeber zum 1:0 ein, doch die Führung hielt in etwa so lange, wie der Stadionsprecher damit beschäftigt war nach dem „Döp döp döp“ diese durchzusagen. Schon stand es 1:1. Und dem Torschützen gelang in den nächsten 13 Minuten ein lupenreiner Hattrick. Nach circa 65 Minuten stand es also 1:3 für die Gäste und sie hatten noch Chancen, die Führung weiter auszubauen. Jedoch verlor man in den letzten 10 Minuten ein wenig den Fokus, was Sprockhövel nutzte. Am Ende stand es 3:3 und die Düsseldorfer konnten sich trotz der zwischenzeitlichen 1:3 Führung darüber nicht mal wirklich beschweren.

Mehr Fotos: https://www.facebook.com/Tikus09Blog/photos/?tab=album&album_id=980865975351282

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