27.11.2016: Rot-Weiss Essen U17 – Viktoria Köln U17

27.11.2016
Bezirkssportanlage Oststadt
Rot-Weiss Essen U17 – Viktoria Köln U17 1:3
B-Junioren Bundesliga West
Zuschauer: 100 (Auslastung: 1,33%)/Gäste: ~20 (20%)

Bezirkssportanlage Oststadt

Bezirkssportanlage Oststadt

Das selbe Duell wie eine Woche zuvor, nur zwei Jahre jünger, wartete auf mich in Essen-Eiberg. Wieso auch immer der RWE seine Jugendmannschaften momentan in die Essener Provinz (sorry, falls jemand aus Eiberg das hier ließt, aber euer Stadtteil ist teilweise schon sehr ländlich) schickt, aber mir sollte es egal sein. So konnte ich den Ground abhacken und dabei sogar „Bundesliga“ Fußball statt dem normalerweise hier gebotenen Kreisligafußball zu gucken. Denn eigentlich ist dieser Ground das Zuhause des SV Preußen Eiberg, welcher in der Kreisliga A Essen Süd spielt und vom ehemaligen Bundesliga-Profi Thomas Cichon trainiert wird.

Sitzschalen auf der Tribüne.

Sitzschalen auf der Tribüne.

Ich jedoch besuchte, wie oben bereits erwähnt, das U17-Spiel des RWE und der Viktoria aus Köln. Die etwa 100 Zuschauer, die da waren (davon etwa 20 Kölner) waren zum größten Teil auf der einzigen Tribüne des Platzes anzutreffen. Auf dieser sind geschätzt (ich war zu faul sie zu zählen) 60 Sitzschalen angebracht. Nach hinten ist die Tribüne durch eine kleine Überdachung, welche wie eine sehr lange Bushaltestelle (weiß nicht, wie ich das anders beschreiben soll) wirkt, abgegrenzt. Hinter der Tribüne befinden sich noch die Kabinen und alles mögliche für das leibliche Wohl der Zuschauer. Die drei anderen Seiten kommen ohne Ausbau daher.  Zwischen den Zuschauern und dem Spielfeld befindet sich eine Aschelaufbahn… sieht man heute auch nicht mehr so oft.

Zum Spiel selbst: Nahezu die komplette Spielzeit waren die Gäste aus Köln das bessere Team, schafften es aber nicht, den Ball ins Tor zu bringen. Quasi mit dem Halbzeitpfiff rächte sich dies dann, als ein abgefälschter Schuss eines Esseners sich in das Kölner Tor senkte. Jedoch drehten die Gäste in der zweiten Halbzeit das Spiel souverän und gewannen am Ende verdient mit 1:3. Jedoch wurde das Spiel durch eine schwere Verletzung eines Spielers von Essen kurz vor Schluss überschattet. Dieser lag (laut einem der Essener Betreuer) bewusstlos im eigenen Strafraum und es musste der Notarzt gerufen werden. Leider musste ich während des Einsatzes bereits weg (weiter nach Duisburg Homberg) und habe deswegen keine weiteren Informationen zu der Verletzung. Bleibt zu hoffen, dass die Verletzung nicht zu schwer ist. Ich wünsche dem Spieler an dieser Stelle eine schnelle und gute Genesung.

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19.11.2016: Rot-Weiss Essen U19 – Viktoria Köln U19

19.11.2016
Stadion in Sportpark Am Hallo
Rot-Weiss Essen U19 – Viktoria Köln U19 3:2
A-Junioren Bundesliga West
Zuschauer: 150 (Auslastung: 3,95%)/Gäste: 5 (3,33%)

Tribüne des Stadions und Kraftraum (rechts)

Tribüne des Stadions und Kraftraum (rechts)

Fast zwei Jahre nach meinem ersten und bis letzten Samstag letzten Besuch des Stadions im Sportpark Am Hallo (damals Testspiel des RWE gegen die zweite Mannschaft des BVB) führte mich mein Weg wieder nach Essen Stoppenberg (in der Zwischenzeit war ich ein paar mal in der benachbarten Sporthalle um die Handballer des TUSEM zu sehen, daher ist der Weg bekannt). Ein Groundhopping-Kollege brauchte diesen Ground noch und mein einziger Termin dieses Wochenende war Borussia Dortmund gegen Bayern München am Abend. Also ab mit dem Auto nach Stoppenberg, welches – dafür dass es gar nicht mal so weit von mit entfernt ist – sehr schlecht mit Bus und Bahn zu erreichen ist. Da es bei einem Jugendspiel aber sowieso kein Bier gibt (zumindest keins mit Alkohol), war es sowieso egal.

Der Tribünengang ist mit Tartan ausgelegt.

Der Tribünengang ist mit Tartan ausgelegt.

Wie auch schon bei meinem ersten Besuch dieses Grounds ließ das Wetter zu wünschen übrig, aber dieses mal war es wenigstens nicht so arschkalt wie im Januar 2015. Dennoch war ich froh, dass das Stadion eine überdachte Tribüne besitzt. Das Spiel brauchte recht lange, um Fahrt aufzunehmen, wobei die Essener das spielbestimmende Team waren, aber dennoch keine richtigen Chancen erspielen konnten. Nach knapp einer halben Stunde kam es dann nach einer Ecke, welche vorerst geklärt schien, zur ersten richtig guten Torchance und auch zum ersten Tor der Partie. Kopfball zum 1:0. Kurz danach konnte Köln glücklich nach einem Konter ausgleichen. Danach dümpelte das Spiel der Halbzeitpause entgegen. Aus dieser kam Köln besser und schoss nach 60 Minuten das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:2. Dieses ist nach einem Freistoß gefallen, bei dem ich mir nicht sicher bin, ob da noch ein Angreifer dran war oder die Flanke direkt in das Tor flog. Ist ja auch egal, drin ist drin. Die Essener waren auch in der Folge nicht wirklich gefährlich, glichen nach 80 Minuten aber durch ein sehenswertes Tor aus. Volley nach Freistoß aus einem spitzen Winkel. Und kurz darauf fiel das 3:2 für Essen. Der Stürmer ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schob den Ball am Torwart vorbei in das Tor. Ein Unentschieden wäre am Ende vielleicht das gerechtere Ergebnis gewesen und hätte die 5 Köln-Fans im Stadion mehr gefreut. Die 145 Essener jedoch hat der Heimsieg mehr gefreut.

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13.11.2016: SC Düsseldorf-West – Ratinger SpVg Germania 04/19

13.11.2016
SC Düsseldorf-West – Ratinger SpVg Germania 04/19 0:1
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 80 (Auslastung: 3,20%)/Gäste: 8 (10,00%)

Die BZA Schorlemerstraße

Die BZA Schorlemerstraße

Ein Tag nach Köln ging es nach Düsseldorf. Die Bezirkssportanlage an der Schorlemerstraße im Stadtteil Niederkassel rief. Dort spielt der SC West, der seit zwei Jahren der Oberliga Niederrhein angehört. Noch vor 15 Jahren spielte der Verein im Amateurfußball nicht wirklich eine Rolle, da man damals noch auf Kreisebene spielte. Dementsprechend habe ich auch nicht viel von diesem Ground erwartet, außer gutes Altbier. Bis auf das Vereinsheim mit einer Terrasse (in Richtung Spielfeld, circa zwei Meter höher als dieses) bietet der Ground keinen wirklichen Ausbau. Auf der Seite des Vereinsheims befinden sich auch zwei Stufen, welche von Platzniveau hoch gehen um hintereinander Stehen zu können, aber das kann man ja nicht wirklich als Ausbau bezeichnen. Naja, für die 80 Zuschauer reichte es dennoch völlig aus.

Die Eintrittskarte.

Die Eintrittskarte.

Immerhin versteht der SC West es, witzige Wortspiele zu machen. So stehen auf Bannern, die an den Ballfangzäunen hinter den Toren, Sprüche wie „Simply the West“ und ähnliches. Auch die Eintrittskarte war mit einem solchen Spruch versehen (siehe Bild). Das war alles (leider) spannender als das Spiel. Bei nasskaltem Wetter entwickelte sich eine erste Halbzeit ohne viele Chancen, jedoch war das Spiel dennoch nicht so schlecht. Problem war halt, dass auf beiden Seiten die Abwehr deutlich besser war als der Angriff. In der zweiten Halbzeit war Ratingen dann besser und schoss durch einen sehenswerten Freistoß das einzige Tor des Tages. Es hätte am Ende auch 0:2 oder sogar 0:3 heißen können, weil Ratingen noch ein paar gute Möglichkeiten hatte, diese aber ungenutzt ließ. Meistens zögerten die Spieler zu lange, anstatt einfach mal unbedrängt von der Strafraumkante zu schießen. So war dann meisten wieder ein Abwehrspieler dazwischen.

Fazit: Trotz Scheißwetter und torarmen Spiel war es unterhaltsam. Ground ist trotzdem nicht schön.

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12.11.2016: Viktoria Köln – Bonner SC

12.11.2016
Sportpark Höhenberg
Viktoria Köln – Bonner SC 5:0
Regionalliga West
Zuschauer: 1,334 (Auslastung: 21,27%)/Gäste: ~200 (14,99%)

Panorama des Sportpark Höhenberg.

Panorama des Sportpark Höhenberg.

Länderspielpause… Amateurderby auf Mitte Dezember verschoben. Also „freies“ Wochenende. Da ich es in den letzten beiden Jahren nicht geschafft habe mit den Dortmunder Amateuren zum Höhenberg zu fahren, ging es jetzt zur Viktoria. Eindeutig kein Lieblingsverein von mir, deswegen war es für mich auch kein Problem, dass es nur Stehplätze für Gäste gab. Was jedoch ein Problem war, war die Tatsache, dass es kein Vollbier im Gästeblock gab.

Flutlicht... spannender als das Spiel.

Flutlicht… spannender als das Spiel.

Das Spiel selber entwickelte sich zu einem eher langweiligen Spiel. Bereits nach vier Minuten lag der Ball nach einem Fernschuss von Köln im Bonner Tor. Bonn hat danach zwar ein paar Bemühungen nach vorne gezeigt, aber nicht wirklich was effektives. Nach einer halben Stunde stand es dann nach einer Ecke 2:0. Damit ging es auch in die Pause. Nach der Halbzeitpause sollte das Spiel noch einseitiger werden, auch vom Ergebnis. Um eine Stunde früher zu Hause zu sein, habe ich mit meiner Begleitung dann entschieden, auch früher zu gehen, auch wenn ich das eigentlich hasse, wenn es andere tun und daher normalerweise auch nicht mache. Das Spiel endete – völlig verdient – mit 5:0. Der Großteil der 1.334 Zuschauer (plus circa 50 bis 70 hinter den Zäunen) war wohl mehr als zufrieden damit. Immerhin war die Sonne auf unserer Seite, sodass es wenigstens nicht so kalt war, wie es auf dem Thermometer stand.

Auch das Stadion gehört meiner Meinung nach nicht zu den schönsten. Die Haupttribüne sieht von der Seite nicht schön aus, von gegenüber geht es. Die Gegengerade besteht komplett aus Stehplätzen. Die beiden Hintertorseiten sind nicht ausgebaut, wobei hinter dem Nordtor ein VIP-Zelt steht. Nicht schön, aber selten. Hinter der Gegengerade ist ein unasphaltierter Weg, welcher jetzt – kurz vor dem Winter – natürlich entsprechend matschig ist, vor allem nachdem gefühlt 100 Polizei-Bullys – eventuell 2-3 zu viel… aber nur eventuell –  diesen Weg entlang gefahren sind…

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06.11.2016: ETB Schwarz-Weiß Essen – SSVg Velbert

06.11.2016
Stadion Uhlenkrug
ETB Schwarz-Weiß Essen – SSVg Velbert 0:2
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 218 (Auslastung: 2,19%)/Gäste: ~80 (36,70%)

Das Stadion Uhlenkrug am 25.05.2015 vor dem Spiel Schwarz-Weiß Essen gegen VdS Nievenheim.

Das Stadion Uhlenkrug am 25.05.2015 vor dem Spiel Schwarz-Weiß Essen gegen VdS Nievenheim.

Da einige groundhoppende Bekannte von mir noch nicht im Uhlenkrugstadion waren, habe ich diese Bekannten am Sonntag begleitet, auch wenn ich dieses Stadion bereits vor circa eineinhalb Jahren bereits besucht habe. Jedoch kann man den Uhlenkrug auch öfter besuchen, auch wenn die Tickets immer teurer werden (8€ für einen ermäßigten Sitzer in der Oberliga). Ein schönes Stadion, welches durch die alte Haupttribüne für mich einen ganz besonderen Charme versprüht. Leider ist es auf Grund der sportlichen Laufbahn und der finanziellen Lage des Vereins (bzw. der Stadt, da das Stadion seit den 70er Jahren der Stadt Essen gehört) sehr marode geworden.

Rückseite der Tribüne.

Rückseite der Tribüne.

Also zweites Spiel in Folge, welches ich von den Lackschuhen aus dem Essener Süden gesehen habe. Letzte Woche gab es einen überraschenden Sieg in Krefeld-Fischeln, doch heim hatten die Essener nur einen Punkt in fünf Spielen geholt (zum Vergleich: auswärts sind es 14 Punkte aus sieben Spielen). Also musste eine Serie an diesem Sonntag brechen: Entweder die miese Heimserie der Essener oder meine Siegesserie bei spielen der Schwarz-Weißen (vier Siege in vier Spielen, die ich gesehen habe). Es sollte die zweite Serie sein. Auf einem Platz, dem man angesehen hat, dass es nicht leicht war darauf zu spielen, gab es in der ersten Halbzeit nicht viel, was wirklich an Fußball erinnert hat. Ein paar Halbchancen (wenn nicht sogar nur Viertelchancen), die aber alle nicht wirklich der Rede wert waren. In der zweiten Halbzeit sind dann die Favoriten aus Velbert gefährlicher geworden und haben nach 55 Minuten das Führungstor geschossen. Verdient. Doch es kam für die Essener noch dicker. Nur wenige Augenblicke nach dem 0:1 gab es einen Freistoß auf der linken Seite. Dieser wurde herein gegeben und rutschte an allen vorbei direkt ins Tor. 0:2. Anschließend hätte Velbert noch endgültig den Decken drauf packen können, aber auch so haben sie die drei Punkte verdient mitgenommen.

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05.11.2016: TSG Sprochhövel – Fortuna Düsseldorf II

05.11.2016
Stadion im Baumhof
TSG Sprockhövel – Fortuna Düsseldorf II 3:3
Regionalliga West
Zuschauer: 350 (Auslastung: 10,00%)/Gäste: ~25 (7,14%)

Stadion im Baumhof

Stadion im Baumhof

Da die Dortmunder Amateure bereits Freitagabend in Mönchengladbach spielten und die Profis in Hamburg, war der Samstag frei für ein Spiel einer anderen Mannschaft. Also fussball.de auf und los gesucht. Irgendein Stadion aus der Regionalliga West, welches ich mit der U23 des BVB nicht besuchen konnte, sollte es werden. Und da das „Auswärtsspiel“ der Borussen gegen Sprockhövel auf Grund des erwarteten Zuschauerandrangs im Hagener Ischelandstadion stattfand, fiel die Wahl auf Sprockhövel. Ein Stadion, welches vor kurzem erst einen der beklopptesten Sponsorennamen Deutschlands bekommen hat. Für jeden normalen Mensch heißt es allerdings weiterhin Stadion im Baumhof.

Stufentribüne mit Überdachung.

Stufentribüne mit Überdachung.

Also ging es mit der S-Bahn über Essen nach Hattingen an der Ruhr. Ab dort dann mit dem Bus weiter… das Dorf ist nicht an den Personenschienenverkehr angeschossen. Naja… ab Niedersprockhövel Kirche dann noch ein paar Minuten zu Fuß und angekommen. Unterwegs noch mit einem Fortuna-Fan und einem Sprockhöveler unterhalten, so war es wenigstens nicht langweilig. Angekommen und erst mal ein paar Fotos den Grounds machen. Nichts wirklich tolles, aber für die Spielklassen, in denen Sprockhövel bis jetzt gespielt hat, reicht es. Nur an einer Seite des Platzes war mit einer Stufentribüne und dem Vereinsheim mit „VIP-Loge“ überhaupt ein Ausbau. Die anderen drei Seiten waren für Zuschauer unzugänglich. Ganz rechts hat man zur Einhaltung der Regularien der inzwischen wieder aufgelösten NRW-Liga einen „Gästekäfig“ errichtet. Zwischen den Zuschauern und dem Spielfeld befinden sich für die Leichtathleten der TSG noch eine dreispurige Tartanbahn und eine Weitsprunganlage. Dennoch ist man nicht weit weg vom Geschehen.

Nach einer langweiligen ersten Halbzeit, deren Highlight das Bier war, ging in der zweiten Halbzeit die Post ab. Kurz nach Wiederanpfiff netzten die Gastgeber zum 1:0 ein, doch die Führung hielt in etwa so lange, wie der Stadionsprecher damit beschäftigt war nach dem „Döp döp döp“ diese durchzusagen. Schon stand es 1:1. Und dem Torschützen gelang in den nächsten 13 Minuten ein lupenreiner Hattrick. Nach circa 65 Minuten stand es also 1:3 für die Gäste und sie hatten noch Chancen, die Führung weiter auszubauen. Jedoch verlor man in den letzten 10 Minuten ein wenig den Fokus, was Sprockhövel nutzte. Am Ende stand es 3:3 und die Düsseldorfer konnten sich trotz der zwischenzeitlichen 1:3 Führung darüber nicht mal wirklich beschweren.

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30.10.2016: VfR Fischeln – ETB Schwarz-Weiß Essen

30.10.2016
Bezirkssportanlage Fischeln Platz 2
VfR Fischeln – ETB Schwarz-Weiß Essen 0:3
Oberliga Niederrhein
Zuschauer: 231 (Auslastung: 11,55%)/Gäste: ~35 (15,15%)

Wunderbares Herbstwetter in Krefeld Fischeln.

Wunderbares Herbstwetter in Krefeld Fischeln.

Neben dem KFC, den ich am Ende der letzten Saison besuchte, hat die Stadt Krefeld noch einen zweiten Oberligisten zu bieten. Dieser kommt aus dem Stadtteil Fischeln und spielt seine Heimspiele an der dortigen Bezirkssportanlage. Leider ist dies ein wenig spektakulärer Ground der Oberliga, da die komplette Anlage keinen Ausbau hat. Am Rasenplatz befinden sich zwei Stufen über die komplette Feldlänge, die als Stehplätze dienen. Die Mannschaft des VfR Fischeln spielt allerdings auf dem Kunstrasenplatz, welcher nicht mal das bietet. An der Anlage gibt es auch keine Bänke für ältere Zuschauer und wir wissen alle, dass der Amateurfußball ein Rentnermagnet ist. Doch auch diese müssen bei Spielen in Fischeln wohl oder übel stehen.

Anzeigetafel in Richtung des Kunstrasenplatzes-

Anzeigetafel in Richtung des Kunstrasenplatzes.

Zum Spiel: Die interessante erste Halbzeit ohne die ganz großen Chancen, aber dennoch gut anzusehen, endete ohne Tore. Doch kurz nach Wiederanpfiff zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt im Fischelner Strafraum. Ob es wirklich ein Strafstoß war oder nicht konnte ich aus meiner Position nicht beurteilen. Der Schütze der Essener verwandelte ihn souverän zum 0:1. Wenige Minuten später lag der Ball dann auch schon ein zweites mal im Tor. Ein Freistoß, der aus meiner Position aussah wie eine Flanke, landete irgendwie im Netz. Dabei sah der Torwart der grün-weißen nicht gut aus, vor allem da ich glaube, dass der Ball von niemandem mehr berührt wurde. Der VfR warf anschließend alles nach vorne und hatte auch ein paar gute Strafraumszenen, jedoch fehlt die Gefahr bei den Schüssen oftmals. Kurz vor Schluss nutzten die Essener dann noch mal die Räume und erhöhten auf 0:3. Damit war das Spiel endgültig entschieden. Eventuell war das Resultat am Ende ein Tor zu hoch, aber verdient war es allemal. Und ich habe meinem Ruf als Heimmannschaftspechbringer wieder alle Ehre gemacht.

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